Die Ära der Corona-Impfstoffe verblasst, nun rückt bei BioNTech die Krebsforschung ins Zentrum. Um den riskanten Übergang zum Onkologie-Konzern abzusichern, holt das Mainzer Unternehmen gezielt neue Expertise an Bord. Das Timing ist kein Zufall. In wenigen Tagen steht auf dem wichtigsten Krebskongress der Welt eine entscheidende Datenpräsentation an.
Neue Expertise für die Krebs-Pipeline
Auf der Hauptversammlung stimmten die Aktionäre einer Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf acht Mitglieder zu. Mit Iris Löw-Friedrich und Susanne Schaffert ziehen zwei erfahrene Pharma-Managerinnen in das Kontrollgremium ein. Beide bringen tiefgreifendes Wissen in der klinischen Entwicklung und der Markteinführung von Krebsmedikamenten mit.
Den Vorsitz des Gremiums übernimmt künftig Helmut Jeggle, dessen Mandat ebenso wie das zweier weiterer Mitglieder verlängert wurde. Die Personalien spiegeln die aktuellen operativen Herausforderungen wider. BioNTech treibt derzeit mehr als 20 späte klinische Studien voran.
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Aktie unter Druck
Am Aktienmarkt sorgt der strategische Umbau bislang nicht für Euphorie. Die Papiere notieren aktuell bei 75,60 Euro und haben damit auf Monatssicht rund 13 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von knapp 87 Euro unterstreicht den anhaltenden Abwärtstrend.
Auch Analysten passen ihre Modelle an. Die Berenberg Bank senkte das Kursziel kürzlich auf 140 US-Dollar. Canaccord Genuity reduzierte die Erwartungen auf 158 US-Dollar, rät aber weiterhin zum Kauf.
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ASCO-Daten als nächster Impuls
Der Fokus der Investoren richtet sich nun auf die amerikanische Gesellschaft für Klinische Onkologie (ASCO). Auf der Jahrestagung präsentiert BioNTech Phase-2-Daten aus der sogenannten ROSETTA-Lung-02-Studie.
Dabei tritt der Wirkstoffkandidat Pumitamig in Kombination mit Chemotherapie gegen den etablierten Standard Pembrolizumab an. Getestet wird die Behandlung bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs in der Erstlinie. Ein Erfolg in diesem direkten Vergleichsstudien-Design könnte die Markterwartungen massiv verschieben.
Die Ergebnisse der Lungenkrebs-Studie werden zwischen dem 29. Mai und dem 2. Juni veröffentlicht. Fällt der Datenabgleich positiv aus, liefert das den dringend benötigten Beleg für die Tragfähigkeit der Onkologie-Pipeline. Enttäuschen die Zahlen, droht ein weiterer Test des jüngsten 52-Wochen-Tiefs bei 72,50 Euro.
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