Der größte Betreiber von Krypto-Geldautomaten in Nordamerika zieht die Reißleine. Bitcoin Depot hat am 18. Mai 2026 beim US-Insolvenzgericht in Texas Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Das Unternehmen leitet damit eine kontrollierte Abwicklung und den Verkauf seiner Vermögenswerte ein.
Netzwerkabschaltung und operative Folgen
Die Auswirkungen sind unmittelbar spürbar. Rund 9.276 Kioske in den USA, Kanada und Australien wurden zeitgleich abgeschaltet. Für die Belegschaft beginnt nun eine 60-tägige Kündigungsfrist. Die Führungsebene wird das Unternehmen voraussichtlich Mitte Juli verlassen.
Parallel dazu übernimmt Ivona Smith als unabhängiges Vorstandsmitglied die Leitung eines neu geschaffenen Restrukturierungsausschusses. Dieser soll den geordneten Rückzug koordinieren. Während die kanadischen Einheiten Teil des US-Verfahrens sind, unterliegen andere internationale Zweige den jeweiligen lokalen Gesetzen zur Abwicklung.
Finanzieller Druck und regulatorische Hürden
Der finanzielle Absturz zeichnete sich zuletzt deutlich ab. Im ersten Quartal 2026 brach der Umsatz um 49 Prozent auf 83,5 Millionen US-Dollar ein. Statt eines Gewinns verbuchte Bitcoin Depot einen Nettoverlust von 9,5 Millionen US-Dollar.
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CEO Alex Holmes verwies auf ein nicht mehr tragfähiges Geschäftsmodell. Er machte vor allem das feindselige regulatorische Umfeld verantwortlich. Verschärfte Compliance-Regeln auf Bundesstaatsebene und Transaktionslimits setzten dem Betrieb massiv zu.
Hinzu kamen kostspielige juristische Auseinandersetzungen. In Massachusetts und Iowa laufen Verfahren wegen des Vorwurfs, Krypto-Betrug begünstigt zu haben. Allein im vierten Quartal 2025 fielen 20 Millionen US-Dollar für Gerichtsurteile an. Ein Hackerangriff auf eine digitale Geldbörse kostete im April weitere 3,7 Millionen US-Dollar.
Für Aktionäre der Class-A-Stammaktien droht nach derzeitigem Stand ein Totalverlust. Die Liquidationserlöse fließen vorrangig an die Gläubiger. Das Unternehmen hatte Investoren bereits kurz vor dem Insolvenzantrag in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht vor der mangelnden finanziellen Überlebensfähigkeit gewarnt.
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