Morgan Stanley hat diese Woche Geschichte geschrieben. Als erste große US-Geschäftsbank legte das Institut am 8. April einen eigenen Spot-Bitcoin-ETF auf — und der Markt reagierte prompt. Gleichzeitig wächst in Washington der Druck, den seit Monaten blockierten CLARITY Act endlich durch den Senat zu bringen.
Ein Debüt in der Top-Liga
Der neue ETF unter dem Kürzel MSBT verzeichnete am ersten Handelstag über 1,6 Millionen gehandelte Anteile und Zuflüsse von rund 34 Millionen Dollar. Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas bezeichnete den Start als „wohl größten Bitcoin-ETF-Launch seit der Einführung der ersten Spot-ETFs“ und prognostizierte ein verwaltetes Vermögen von 5 Milliarden Dollar innerhalb des ersten Jahres.
Besonders auffällig: die Gebührenstruktur. MSBT kostet Anleger lediglich 0,14 % pro Jahr — deutlich weniger als BlackRocks vergleichbares Produkt mit 0,25 %. Angesichts der rund 16.000 Morgan-Stanley-Berater, die gemeinsam 9,3 Billionen Dollar an Kundenvermögen verwalten, ist das mehr als ein symbolischer Preisunterschied.
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Die Bank empfiehlt ihren Kunden bereits, 2 bis 4 Prozent des Portfolios in Kryptowährungen zu investieren. MSBT ist dabei nur der Anfang: Anträge für Ethereum- und Solana-ETFs sind gestellt, direkter Spot-Handel über E*Trade bereits eingeführt.
Regulierung auf der Zielgeraden
Parallel zum ETF-Boom erhöht Washington den Druck. US-Finanzminister Scott Bessent mahnte den Kongress, den Digital Asset Market Clarity Act zu verabschieden — und warnte, dass fehlende Regulierung Unternehmen in Richtung Abu Dhabi und Singapur treibt. SEC-Chef Paul Atkins verwies auf „Project Crypto“, die hauseigene Initiative zur Modernisierung der Krypto-Regulierung.
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Das Gesetz, das digitale Commodities unter CFTC-Aufsicht von Securities unter SEC-Regulierung trennen soll, passierte das Repräsentantenhaus im Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen. Seither wartet es seit über 266 Tagen auf eine Senatsabstimmung. Für den 16. April hat die SEC einen CLARITY-Act-Roundtable angesetzt — ein Signal, dass das Thema Fahrt aufnimmt.
Kurs und Kontext
Bitcoin notiert aktuell bei rund 71.800 Dollar und damit knapp über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Kurzfristigen Rückenwind lieferten die US-Inflationsdaten vom Donnerstag: Der Kern-VPI stieg im März nur um 0,2 Prozent — unter den erwarteten 0,3 Prozent. Bitcoin legte daraufhin kurz auf 72.400 Dollar zu.
Technisch gilt die Marke von 72.600 Dollar als entscheidender Widerstand. Ein nachhaltiger Schlusskurs darüber könnte den Weg aus der aktuellen Konsolidierungszone zwischen 60.000 und 75.000 Dollar öffnen. Mit dem Markteintritt einer der größten US-Banken und einem möglichen regulatorischen Rahmen in Reichweite verdichten sich die strukturellen Argumente für eine weitere Institutionalisierung des Marktes.
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