Blue Lagoon Resources erreicht einen operativen Meilenstein. Die Gold- und Silbermine Dome Mountain in British Columbia hat die Umsatzschwelle von 10 Millionen kanadischen Dollar überschritten. Anleger reagieren prompt auf die Nachricht.

Produktion nähert sich dem Limit

Seit dem Verkaufsstart im Dezember 2025 erreichte das Unternehmen die Millionenmarke zügig. Die tägliche Fördermenge kletterte zuletzt um rund 40 Prozent. Aktuell liefert die Mine 125 Tonnen Erz pro Tag. Das Ziel ist klar definiert: Das Management strebt die genehmigte Grenze von 150 Tonnen an.

Einen Großteil des generierten Cashflows investiert der Konzern direkt zurück in die Infrastruktur. Mit den Mitteln baut Blue Lagoon die Wasseraufbereitung aus und erschließt neue Bereiche unter Tage. Parallel dazu bereitet sich das Team auf ein Bohrprogramm im Herbst vor. Zusätzliche Kapazitäten für die Bohrcrews am Standort sind bereits in Planung.

Deal um das Big-Onion-Projekt

Abseits der Hauptmine sichert sich das Unternehmen weitere Liquidität. Ein privater Partner übernimmt über eine Kaufoption das Projekt Big Onion. Der Vertrag sieht Barzahlungen von einer halben Million kanadischen Dollar und zusätzliche Aktienanteile vor. Der Käufer muss zudem in den nächsten Jahren hohe Summen in die Exploration investieren. Blue Lagoon behält dabei eine Umsatzbeteiligung von 1,125 Prozent.

Der Markt quittiert die Fortschritte mit einem Kurssprung. Die Aktie klettert am Dienstag um rund 12 Prozent auf 0,3410 Euro. Das Papier entfernt sich damit von seinem gestrigen Jahrestief. Allerdings bleibt die Strategie spekulativ. Die Produktionsentscheidung auf Dome Mountain fiel ohne eine klassische Machbarkeitsstudie. Das Management verzichtete somit auf eine umfassende technische und wirtschaftliche Absicherung der Wirtschaftlichkeit.