BMW vollzieht einen strategischen Spagat. Der Autobauer bringt seine Hoffnungstechnologie der Neuen Klasse erstmals in die bestehende Luxusklasse. Parallel dazu kämpft der Konzern mit sinkenden Verkaufszahlen und einer schwächelnden Aktie.
Software-Update für das Flaggschiff
Kürzlich präsentierte BMW die siebte Generation der 7er-Reihe. Die Limousine übernimmt eine Schlüsselrolle. Sie nutzt als erstes Serienmodell die Software und Bedienkonzepte der neuen Elektro-Plattform. Bis Ende 2027 plant das Management ein massives Update. Die Technik soll in rund 40 neue Fahrzeuge fließen.
Im neuen 7er dominieren Bildschirme den Innenraum. Ein ausklappbarer Monitor im Fond bietet hochauflösendes Streaming. Beifahrer erhalten einen eigenen Touchscreen. Die Sprachsteuerung läuft künftig über Amazon Alexa.
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Beim elektrischen Antrieb setzt BMW auf überarbeitete Rundzellen-Batterien. Diese fassen gut 112 Kilowattstunden. Damit erreicht der i7 Reichweiten von bis zu 728 Kilometern.
Ein technisches Detail überrascht jedoch. Der Autobauer verzichtet im Flaggschiff auf die schnelle 800-Volt-Architektur. Die maximale Ladeleistung stagniert bei 250 Kilowatt. Das Ziel bleibt Technologieoffenheit. Käufer können ab Ende Mai zwischen reinen Elektroantrieben und klassischen Verbrennern wählen. Ein Plug-in-Hybrid folgt Anfang 2027.
Fokus auf den chinesischen Markt
Auf der Automesse in Peking zeigte BMW maßgeschneiderte Versionen. Die Elektro-Modelle erhalten dort einen langen Radstand. Anders als der 7er laden diese Fahrzeuge mit 400 Kilowatt. Sie nutzen das schnellere 800-Volt-Bordnetz.
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Dieser Fokus kommt nicht von ungefähr. Im Auftaktquartal sank der Absatz in China spürbar. Weltweit fielen die Auslieferungen um 3,5 Prozent auf knapp 566.000 Fahrzeuge. Das Management hofft nun auf starke Auftragseingänge bei den neuen Modellen.
Die Folge: Die Aktie steht unter Druck. Das Papier notiert aktuell bei 78,22 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust auf rund 18 Prozent.
Am 6. Mai legt BMW die vollständigen Quartalszahlen vor. Vorstandschef Oliver Zipse stellt sich dann den Fragen der Analysten. Die Finanzkennzahlen werden offenlegen, wie stark der weltweite Absatzrückgang die Margen des Autobauers belastet.
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