Boeing hat den größten Einzelauftrag in der Geschichte von Alaska Airlines an Land gezogen. Die US-Fluggesellschaft ordert mehr als 100 Maschinen und sichert sich damit Produktionsslots bis weit in die 2030er-Jahre. Nach den Qualitätsproblemen und dem Türvorfall im Januar 2024 beim 737 Max 9 ein dringend benötigtes Zeichen des Vertrauens.
Der Auftrag umfasst 105 Boeing 737 Max 10 sowie fünf Boeing 787-10 Dreamliner. Alaska Airlines betreibt aktuell 413 Flugzeuge und plant, die Flotte bis 2030 auf 475 und bis 2035 auf 550 Maschinen auszubauen. Flottenverantwortlicher Shane Jones betont die strategische Bedeutung des Deals für die Wachstumsstrategie nach der Übernahme von Hawaiian Airlines 2024.
Langfristiges Bekenntnis trotz Zertifizierungshürden
Die 737 Max 10 wartet noch auf die Zulassung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA. Alaska Airlines rechnet mit der Zertifizierung noch in diesem Jahr, die ersten Auslieferungen sollen 2027 erfolgen. Die Airline nutzt die Widebody-Dreamliner für neue internationale Direktverbindungen, etwa nach Italien und Südkorea.
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Unter CEO Kelly Ortberg hat Boeing Verbesserungen bei der Qualitätskontrolle und Produktionsstabilität vorgenommen. Alaska Airlines zeigt sich überzeugt von den Fortschritten und setzt langfristig auf den Hersteller. Der Großauftrag füllt die Auftragsbücher des kriselnden Konzerns und verschafft Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Doppelte Abhängigkeit
Doch Boeing kämpft nicht nur mit Produktionsproblemen. Die strategische Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen wie Antimon verschärft die Lage. China dominiert den Markt mit über 50 % der weltweiten Förderung und fast 80 % der Verarbeitung. Handelshemmnisse und Exportbeschränkungen bedrohen die Lieferketten der Luft- und Rüstungsindustrie. Für Boeing und Lockheed Martin wird die Rohstoffsicherung damit zur Frage der nationalen Sicherheit.
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