Alaska Airlines hat am Mittwoch den größten Flugzeugauftrag in der Geschichte der Fluggesellschaft bekanntgegeben – und Boeing dürfte aufatmen. Der Konzern sichert sich damit Aufträge bis ins Jahr 2035.
Die Zahlen sind beeindruckend: 105 neue Maschinen des Typs 737-10, der größten Variante der 737-MAX-Familie, plus fünf Jets vom Typ 787-10 für Langstreckenflüge. Zusätzlich hat sich Alaska Airlines die Option für weitere 35 Maschinen des 737-10-Modells gesichert.
Auftragsbuch schwillt an
Mit dieser Order wächst das Gesamtauftragsvolumen zwischen Alaska Airlines und Boeing auf 245 Flugzeuge. Die Fluggesellschaft betreibt bereits 94 MAX-Flieger und plant nun eine deutliche Expansion: Von aktuell 413 Maschinen soll die Flotte bis 2030 auf 475 und bis 2035 sogar auf 550 Flugzeuge anwachsen.
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Alaska Airlines nutzt die Bestellung für eine Doppelstrategie. Die 737-10-Jets sollen auf stark frequentierten Strecken zum Einsatz kommen und gleichzeitig die älteren Maschinen ersetzen. Die fünf Widebody-Jets vom Typ 787 ermöglichen dem Carrier den Ausbau des Langstreckengeschäfts nach Europa und Asien.
Was bedeutet das für Boeing?
Für den angeschlagenen Flugzeugbauer kommt der Großauftrag zur rechten Zeit. Die Order sichert nicht nur Produktionskapazitäten über die nächsten Jahre, sondern signalisiert auch Vertrauen in die MAX-Familie – trotz der bekannten Probleme der Vergangenheit.
An der New York Stock Exchange reagierte die Boeing-Aktie mit einem Plus von 1,16 Prozent im vorbörslichen Handel und notierte bei 232,50 Dollar. Die genaue Auftragssumme haben die Unternehmen allerdings nicht veröffentlicht.
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