Während die geopolitischen Spannungen die Energiemärkte in Atem halten, nutzt BP die Volatilität für Rekordsprünge. Das interne Handelsgeschäft trieb den Nettogewinn im ersten Quartal 2026 auf 3,2 Milliarden US-Dollar. Damit hat der Konzern sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Handelsabteilungen als Gewinnmaschinen
Ein Großteil dieses Erfolgs geht auf die Handelsabteilungen zurück. Schätzungen beziffern die Zusatzgewinne der Trading-Desks im Vergleich zum Vorquartal auf bis zu 4,75 Milliarden US-Dollar. Besonders die Störungen an der Straße von Hormus spielten den Strategen in die Hände.
Parallel dazu stützen hohe Rohölpreise das operative Geschäft. Brent-Crude notiert aktuell über der Marke von 106 US-Dollar pro Barrel. Analysten von Goldman Sachs kalkulieren deshalb mit einem zusätzlichen Ergebnisbeitrag von 2,8 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr.
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Steuerpläne belasten den Ausblick
Der Geldregen weckt Begehrlichkeiten in der Politik. Die britische Finanzministerin Rachel Reeves prüft derzeit eine Verschärfung der Übergewinnsteuer für Energieproduzenten. Eine solche Sonderabgabe würde die bestehende Belastung ergänzen, die bereits jetzt einen Steuersatz von 78 Prozent auf qualifizierte Gewinne vorsieht.
Derweil bleibt das globale Angebot knapp. Saudi Aramco entzog dem Markt zuletzt rund 880 Millionen Barrel, während die USA mit der Freigabe von 53,3 Millionen Barrel aus Reserven gegensteuern.
An der Börse wird die Entwicklung positiv quittiert. Die Aktie notiert bei 6,31 Euro und liegt seit Jahresbeginn rund 24 Prozent im Plus. Mit einem RSI von knapp 70 rückt das Papier jedoch in eine technisch ambitionierte Zone.
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