BP hat der Gewerkschaft United Steelworkers Local 7-1 ein Treffen für die kommende Woche angeboten. Wie Reuters am Freitag berichtete, hatten Vertreter der Raffinerie Whiting nach Angaben des Unternehmens noch keine Bestätigung der Gewerkschaft erhalten. Das Gesprächsangebot betrifft einen Standort mit einer Verarbeitungskapazität von 440.000 Barrel pro Tag.
Verkaufserlöse sollen die Finanzen stärken
Am Montag schloss BP den Verkauf einer Beteiligung von 65% an Castrol an Stonepeak ab. Eine Beteiligung von 35% behielt das Unternehmen in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen.
BP erklärte, die Erlöse nach Steuern von 6 Milliarden $ für den Schuldenabbau und die Stärkung seiner Finanzen verwenden zu wollen. Damit benannte das Unternehmen beim Abschluss der Transaktion auch den vorgesehenen Einsatz der Mittel.
Einen weiteren Beteiligungsverkauf meldete BP am Donnerstag: Das Unternehmen veräußerte einen Anteil von 5% an Aker BP für 9,83 Milliarden NOK. Reuters bezifferte den Gegenwert auf 1,06 Milliarden $.
Nach dem Verkauf beträgt die Beteiligung an Aker BP noch 10,9%. Für 2026 erwartet BP Erlöse aus Veräußerungen und sonstige Zuflüsse von rund 9 Milliarden $. Das liegt nach Unternehmensangaben etwa 1 Milliarde $ über der bisherigen Prognose.
Führungswechsel im Downstream-Geschäft angekündigt
Am Mittwoch ernannte BP Emma Lewis zur Leiterin seines Downstream-Geschäfts. Laut Reuters war sie zuvor als leitende Führungskraft im Chemiegeschäft von Shell tätig.
Lewis soll im Januar 2027 zu BP wechseln. Bis dahin bleibt Richard Harding als interimistischer Executive Vice President im Amt.
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