Die Aktie von BrainChip Holdings notiert am Freitag bei 0,10 Euro. Ein Plus von 2,35 Prozent. Der Haken: Über zwölf Monate verliert das Papier rund 22 Prozent. Die Anleger bleiben skeptisch. Der Grund? Der KI-Chip-Spezialist hat zwar neue Partner, aber kaum nennenswerte Einnahmen.
Die Technologie gilt als vielversprechend. BrainChips Akida-Prozessor arbeitet extrem energieeffizient und ereignisgesteuert. KI direkt am Sensor – das ist die Idee. Doch der Weg zum kommerziellen Erfolg ist steinig.
Wachsende Partnerliste, überschaubare Erlöse
Erst Anfang Mai sicherte sich BrainChip einen weltweiten Lizenzdeal mit ASICLAND, einem südkoreanischen Halbleiterdienstleister. Die Vereinbarung ist nicht exklusiv. ASICLAND darf die Akida-IP in System-on-Chip-Designs einbauen. Dafür zahlt das Unternehmen eine Gebühr pro Kunde und später gestaffelte Lizenzzahlungen.
Derselbe Monat: die Hauptversammlung. Vorstand und Aktionäre diskutierten den Stand des Geschäfts. Ein zentraler Punkt: der AKD1500-Chip, der im dritten Quartal 2026 in Serie gehen soll. Ein wichtiger Meilenstein. Aber noch kein Garant für steigende Einnahmen.
Bereits im März hatte BrainChip einen ähnlichen Lizenzvertrag mit EDGEAI geschlossen. Auch hier: Vorabzahlungen, Meilensteine, Royalties. Die Liste der Partner wächst. Die Quartalsumsätze wachsen nicht im selben Tempo.
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Branchenbeobachter sehen genau hier das Problem. BrainChip erweitert sein Ökosystem, sammelt Lizenzeinnahmen – doch der große Durchbruch bleibt aus. Der Markt wartet auf Produktionserlöse, nicht auf Ankündigungen.
Der Countdown läuft
Das dritte Quartal 2026 wird zum Prüfstein. Gelingt der Serienstart des AKD1500, könnten die Lizenzen endlich Früchte tragen. Bleiben die Stückzahlen niedrig, droht die Aktie weiter abzurutschen.
Bei 0,10 Euro notiert das Papier knapp über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Die langfristigen Indikatoren zeigen nach unten. Der Markt hat Geduld – aber nicht unbegrenzt.
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