Broadcom: 2nm-Accelerator mit Meta bis 2029

Broadcom sichert sich exklusive Entwicklung von KI-Chips für Meta bis 2029. Die Aktie legt zu, während KI-Umsätze sich verdoppeln.

Broadcom Aktie
Kurz & knapp:
  • Exklusive Chip-Entwicklung für Meta
  • KI-Umsatz verdoppelt auf 8,4 Milliarden
  • Aktie steigt um fast sechs Prozent
  • Kooperation mit Google Cloud ausgebaut

Ein erweiterter Milliarden-Deal mit Meta treibt Broadcom weiter an. Der Halbleiterkonzern sichert sich die Entwicklung der nächsten KI-Chip-Generation für den Social-Media-Giganten. An der Börse reagierten Anleger auf die Nachricht mit einem Kurssprung von fast sechs Prozent.

Aktuell notiert das Papier bei 358,05 Euro und kratzt damit am 52-Wochen-Hoch. Auf Jahressicht hat sich der Wert der Aktie mit einem Plus von 112 Prozent mehr als verdoppelt.

Exklusiver Chip-Lieferant bis 2029

Die neue Vereinbarung mit Meta läuft bis ins Jahr 2029. Im Zentrum steht der hauseigene KI-Beschleuniger MTIA. Broadcom liefert dafür einen branchenweit ersten 2-Nanometer-Rechenchip, der exakt auf die Anforderungen der riesigen Meta-Rechenzentren zugeschnitten ist.

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Diese langfristige Bindung verschafft dem Unternehmen eine enorme Planungssicherheit im Markt für maßgeschneiderte Siliziumchips. Broadcom positioniert sich damit direkt gegen andere Schwergewichte der Branche und untermauert seinen technologischen Vorsprung bei energieeffizienten Hochleistungsprozessoren.

Parallel dazu weitet das Management die Kooperation mit Google Cloud aus. Ziel ist eine bessere Überwachung komplexer, KI-lastiger Cloud-Umgebungen. Obendrein integriert Broadcom neue Software-Lösungen in seine VMware-Sparte. Ein neues Agenten-System soll autonome KI-Anwendungen direkt unterstützen. Die Strategie ist klar: Das Unternehmen verzahnt seine Infrastruktur-Software immer enger mit der spezialisierten KI-Hardware.

KI-Umsätze verdoppeln sich

Die finanzielle Basis für diese Expansion lieferte das abgelaufene erste Geschäftsquartal. Der Konzernumsatz kletterte um 29 Prozent auf 19,31 Milliarden US-Dollar.

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Der eigentliche Treiber war das KI-bezogene Halbleitergeschäft. Hier sprangen die Erlöse um 106 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar und übertrafen die internen Prognosen deutlich.

Für das bis Mai laufende zweite Quartal legt der Vorstand die Messlatte noch höher. Die Umsatzprognose liegt bei rund 22 Milliarden Dollar. Das entspräche einem Wachstum von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr, getragen von der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Beschleunigern.

Auch die Aktionäre profitieren direkt von den vollen Kassen. Auf der Hauptversammlung im April bestätigten die Investoren CEO Hock Tan im Amt und nickten die Vergütungspläne ab. Allein im ersten Quartal schüttete Broadcom knapp elf Milliarden Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe aus. Das laufende Rückkaufprogramm bietet noch Spielraum für weitere zehn Milliarden Dollar bis Ende 2026.

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