BYD hat den 28. Mai zum Schauplatz gleich zweier Ereignisse gemacht. Ein neues Plug-in-Hybrid-SUV rollt auf den chinesischen Markt — und eine Strategiepräsentation soll zeigen, wohin die Fahrerassistenz-Roadmap führt.
Song Ultra DM-i: Reichweite als Verkaufsargument
Der Song Ultra DM-i nutzt BYDs fünfte Generation der DM-Hybridtechnologie. Ein 1,5-Liter-Benziner arbeitet mit einem Elektromotor zusammen, der 175 kW leistet. Käufer können zwischen zwei Akkugrößen wählen: 26,6 kWh für 205 Kilometer rein elektrische Reichweite oder 38 kWh für 310 Kilometer.
Das SUV misst 4.850 mm in der Länge und baut auf einem Radstand von 2.840 mm. Im Innenraum dominiert ein 15,6-Zoll-Infotainment-Display das minimalistisch gestaltete Cockpit — dasselbe Layout wie beim bereits erhältlichen Song Ultra EV.
Den Elektro-Bruder hatte BYD im März zwischen 151.900 und 179.900 Yuan eingeführt. Innerhalb eines Monats verkaufte sich das Modell über 61.000 Mal.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
„God’s Eye“ soll breiter ausgerollt werden
Parallel zur Fahrzeugpräsentation hält BYD eine Strategieveranstaltung zum Thema intelligentes Fahren ab. Im Mittelpunkt steht das Assistenzsystem „God’s Eye“. Der Song Ultra DM-i unterstützt optional LiDAR und kommt insgesamt auf 27 Sensoren. Verbaut ist die Version God’s Eye 5.0, die Reinforcement Learning zur Verbesserung des Fahrerlebnisses einsetzt.
Die Sicherheitszahlen, die BYD dazu vorlegt, sind bemerkenswert. Das System ist bereits in mehr als 60 Modellen und knapp drei Millionen Fahrzeugen aktiv. Die Unfallrate bei schweren Unfällen liegt laut BYD bei einem Sechstel des menschlichen Niveaus — gemessen an Airbag-Auslösungen pro zehn Millionen Kilometer. Täglich generiert die Flotte über 190 Millionen Kilometer Fahrdaten. Algorithmen aktualisiert BYD alle drei Tage.
Navigationsgestütztes Fahren nutzen mehr als die Hälfte der Fahrer aktiv. Die Einparkhilfe kommt auf eine Nutzungsrate von 86 Prozent — und reduziert Parkschäden auf etwa ein Fünfzigstel des menschlichen Wertes.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?
Rasantes Tempo bei Plug-in-Hybriden
Der Song Ultra DM-i ist nicht das einzige neue PHEV dieser Woche. Bereits am 26. Mai brachte BYD den 2026er Sealion 06 DM-i auf den Markt. Startpreis: 129.900 Yuan, kombinierte Reichweite bis zu 1.845 Kilometer.
Zwei neue Hybridmodelle in drei Tagen — das zeigt, mit welchem Tempo BYD seinen Modellmix ausbaut. Im hart umkämpften chinesischen Elektrofahrzeugmarkt setzt der Konzern auf die Kombination aus langer Reichweite und zunehmend ausgereifter Fahrerassistenz als Differenzierungsmerkmal.
Die H-Aktie (1211) schloss am 27. Mai bei 90,70 Hongkong-Dollar — rund drei Prozent unter dem Vortagesschluss von 93,65 HKD.
BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 28. Mai liefert die Antwort:
Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

