Campbell Soup kämpft mit einem massiven Kursverfall. Die Aktie nähert sich aktuell ihrem Jahrestief von 16,96 Euro an. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf über 26 Prozent.
Sparziele gegen den Abwärtstrend
Analystenmodelle beziffern den fairen Wert der Aktie derzeit auf 22,94 US-Dollar. Das entspräche einem Aufwärtspotenzial von rund 12 Prozent gegenüber dem US-Schlusskurs. Das Management steuert mit einem Effizienzprogramm gegen.
Das Ziel liegt bei jährlichen Einsparungen von 375 Millionen US-Dollar. Damit will der Konzern die operative Marge stützen und Spielraum für Investitionen schaffen. Herausforderungen bleiben jedoch vor allem im Snack-Geschäft bestehen. Steigende Rohstoffpreise und neue Zolltarife könnten die Ergebnisse zusätzlich belasten.
Hohe Rendite lockt
Trotz der Kursschwäche bietet das Papier eine Dividendenrendite von 7,75 Prozent. Campbell schüttet pro Quartal 0,39 US-Dollar je Aktie aus. Der nächste Ex-Tag ist der 2. Juli 2026.
Die Nachhaltigkeit dieser Zahlungen steht bei Investoren unter genauer Beobachtung. Das Unternehmen muss beweisen, dass die Erträge auch bei steigenden Kosten für die Ausschüttungen ausreichen.
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Der freie Cashflow von 692 Millionen US-Dollar deckte die Dividendenzahlungen von 469 Millionen US-Dollar zuletzt solide ab. Indes nehmen die Wetten gegen das Unternehmen zu. Das Volumen der leerverkauften Aktien stieg auf über 44 Millionen Stück.
Das entspricht einer Quote von gut 18 Prozent des Streubesitzes. Händler benötigen aktuell rechnerisch sechs Tage, um diese Positionen glattzustellen.
Im Juni 2026 folgt der nächste Quartalsbericht. Dann muss der Vorstand belegen, wie er den Inflationsdruck abfedert. Bisher überwiegen bei den Experten vorsichtige Einschätzungen zwischen „Halten“ und „Verkaufen“.
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