Das Van-Rossem-Hard-Fork bleibt auf Kurs — und trotzdem sorgt Cardano gerade für Gesprächsstoff. Nicht wegen des Upgrades selbst, sondern wegen eines internen Streits um Millionen aus der Gemeinschaftskasse.
Technischer Rückschlag, gelöster Zeitplan
Beim Benchmarking für Protocol Version 11 stieß das Entwicklerteam auf eine Memory-Regression: Über 15 Tage hinweg fraß ein Speicher-Bug rund 6 GB zusätzlichen RAM. Das klingt unangenehm — wurde aber frühzeitig erkannt. Ein lokaler Fix ist bereits implementiert, die Integrationstests sollen in den nächsten Tagen abgeschlossen werden.
Die betroffene Version 10.7.0 wird nicht als mainnet-fähig eingestuft. Die Korrekturen fließen stattdessen in Release 10.7.1 ein, das auch einen separaten Consensus-Fehler behebt. Das projizierte Enactment-Datum für Ende Juni 2026 bleibt laut Intersect unverändert.
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Das Van-Rossem-Upgrade verbessert Plutus-Performance, Ledger-Konsistenz und Node-Sicherheit, ohne Transaktionsstrukturen zu verändern — ein bewusst schlanker Eingriff, der Integrationsaufwände minimiert.
Hoskinson greift Treasury-Pläne an
Parallel zur technischen Arbeit entbrannte am 12. April eine Governance-Debatte. Gründer Charles Hoskinson kritisierte öffentlich einen Vorschlag, 14 Millionen ADA — rund 3,3 Millionen USD — für den Cardano Summit und eine Singapur-Konferenz auszugeben. Er bezeichnete solche Events als unnötige Ausgaben und plädierte stattdessen für bis zu sechs permanente globale Community-Hubs, die Entwickler dauerhaft unterstützen sollen.
Hoskinson schlug außerdem vor, dass Projekte 30 % ihrer Grants nutzen, um ADA auf dem offenen Markt zurückzukaufen — ein Mechanismus, der strukturellen Kaufdruck erzeugen würde.
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Wale kaufen, Institutionen folgen
Trotz der Kursschwäche — ADA liegt seit Jahresbeginn rund 30 % im Minus — zeigen Großinvestoren Interesse. Laut Santiment erreichten Wallets mit mindestens 10 Millionen ADA am 8. April mit 424 Adressen ein Vier-Monats-Hoch. Diese Adressen akkumulierten zuletzt rund 819 Millionen ADA im Wert von etwa 214 Millionen USD.
Hinzu kommt institutionelle Aufmerksamkeit von anderer Seite: Der Hasndex Nasdaq Crypto Index hat ADA kürzlich in seinen Korb aufgenommen und erschließt damit passiven Fondsanlegern erstmals indirekten Zugang zu Cardano.
Für Juni erwartet das Netzwerk neben dem Hard-Fork auch den Testnet-Launch von Ouroboros Leios — der Skalierungslösung, die Cardanos Transaktionsdurchsatz deutlich erhöhen soll. Zwei zentrale Meilensteine in kurzer Folge, deren Umsetzung das Entwicklerteam nun unter Beweis stellen muss.
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