Carnival investiert massiv in die Zukunft. Der Kreuzfahrtriese hat bei der italienischen Werft Fincantieri drei neue Schiffe für seine Tochtermarke Princess Cruises bestellt. Der Auftragswert: über 2 Milliarden Euro.
Die Schiffe der neuen „Voyager“-Klasse sollen zwischen 2035 und 2039 ausgeliefert werden. Jedes bietet Platz für rund 4.700 Passagiere bei etwa 183.000 BRZ. Technisch basieren sie auf der „Sphere“-Plattform, zu der bereits die „Sun Princess“ und die „Star Princess“ zählen.
Dual-Fuel-Antrieb und Langfriststrategie
Ein zentrales Merkmal ist der Dual-Fuel-Antrieb. Die Schiffe fahren primär mit verflüssigtem Erdgas (LNG). Gebaut wird am Fincantieri-Standort in Monfalcone. Für Carnival ist das eine langfristige Investition, die die Flotte modernisieren und ökologische Standards heben soll.
Parallel dazu treibt der Konzern die Modernisierung seiner deutschen Marke AIDA voran. Für das Projekt „AIDA Evolution“ sind 700 Millionen Euro vorgesehen. Ziel: die Landstromfähigkeit der Flotte ausweiten. Für 2026 sind bereits über 600 Landstromanläufe geplant.
Starke Nachfrage, aber steigende Kosten
Der Markt für Kreuzfahrten läuft gut. Konkurrent Viking meldete zuletzt über Erwartungen liegende Quartalszahlen und Vorbuchungen von 6,2 Milliarden US-Dollar für 2026. Die Auslastungsraten in der Branche liegen teils deutlich über 90 Prozent.
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Allerdings belasten gestiegene Treibstoffkosten die Ergebnisse. Carnival hat die bereinigte Gewinnprognose pro Aktie für 2026 leicht gesenkt. Dennoch bleibt die Nachfrage robust.
Rückkaufprogramm und Dividende
Trotz der Milliardeninvestitionen setzt Carnival auf eine Mischung aus Entschuldung und Aktionärsrendite. Ein Aktienrückkaufprogramm über 2,5 Milliarden US-Dollar ist autorisiert. Am heutigen 15. Mai ist zudem Ex-Tag für die Quartalsdividende von 0,15 US-Dollar. Auszahlungstermin: der 29. Mai 2026.
Die nächsten Quartalszahlen folgen am 23. Juni. Dann wird sich zeigen, wie sich die Kostenentwicklung und die Buchungslage für die Sommersaison konkret entwickeln.
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