Chinesische Batterieriesen wachsen nicht mehr nur mit E-Autos. CATL, der weltgrößte Hersteller von Lithium-Ionen-Akkus, dreht an der Strategie: Das Unternehmen will künftig vor allem von der Energiewende in Rechenzentren profitieren. Konkret investiert CATL 10,5 Milliarden Yuan in KI-Infrastruktur.
Investment in die Datenzentren-Zukunft
Das Geld fließt in zwei Firmen. CATL steigt beim US-gelisteten Rechenzentrums-Betreiber 21Vianet ein. Zusätzlich sichert sich der Konzern eine Beteiligung an Zhongheng Electric, einem Spezialisten für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung.
Noch ambitionierter sind die Pläne für DeepSeek, einen aufstrebenden chinesischen KI-Entwickler. CATL verhandelt laut Kreisen über eine Beteiligung an dessen erster Finanzierungsrunde. Das Volumen soll bei 50 Milliarden Yuan liegen. DeepSeek baut gerade ein großes Rechenzentrum in Ulanqab, Innere Mongolei. CATL will dort seine Batteriesysteme direkt in die Energiearchitektur integrieren.
Kurs und Marktposition
Die Aktie notierte am Freitag bei 76,15 Euro, ein Plus von 2,15 Prozent. Seit September 2025 hat das Papier rund 60 Prozent zugelegt. Die Marktkapitalisierung liegt bei umgerechnet 1,9 Billionen Yuan. Der RSI von 21,3 signalisiert eine starke Übertreibung nach unten. Die Aktie notiert nur 5,6 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
International wächst CATL parallel weiter. Im Fokus steht etwa das Abu-Dhabi-Projekt für erneuerbare Energien. Doch die Börse schaut zunehmend auf das KI-Geschäft. Datenzentren brauchen enorm viel Strom. Batteriespeicher werden zur kritischen Komponente.
Ausblick
Investoren warten diese Woche auf Neuigkeiten zur DeepSeek-Finanzierung. Der Abschluss wird bereits für Juni erwartet. Offene Frage ist, wie sich die Milliarden-Ausgaben auf die Margen auswirken.
Klar ist: CATL baut sich ein zweites Standbein jenseits der Automobilindustrie. Die Integration von Energiespeichern in KI-Rechenzentren dürfte ein entscheidender Wachstumstreiber werden.
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