Der chinesische Batterieriese CATL zieht seinen Konkurrenten davon. Im April sicherte sich das Unternehmen knapp die Hälfte aller in China verbauten E-Auto-Batterien – und dringt zugleich in neue Geschäftsfelder vor. Die Aktie notiert bei 71,49 Euro und damit rund elf Prozent unter ihrem Rekordhoch von 80,64 Euro, bleibt aber mit einem Plus von 24,55 Prozent seit Jahresbeginn klar im Aufwärtstrend.
Knapp 47 Prozent Marktanteil – und noch mehr
Nach Daten des chinesischen Branchenverbands CABIA erreichten CATLs Batterieinstallationen im April 29,06 Gigawattstunden. Das entspricht einem Marktanteil von 46,64 Prozent – ein Anstieg um 1,1 Prozentpunkte gegenüber März. Kumuliert über die ersten vier Monate liegt die Quote bei 47,36 Prozent, 4,46 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum.
Besonders dominant ist CATL bei sogenannten ternären Batterien. Hier hält der Konzern 82,52 Prozent des nationalen Marktes. Verfolger BYD kommt auf 16,83 Prozent Gesamtanteil, der koreanische Zulieferer LG Energy Solution fiel im Ternärsegment auf 3,02 Prozent zurück.
Neue Geschäfte: Energiespeicher für KI-Rechenzentren
CATL stellt sich breiter auf. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge ein Team aufgebaut, das Energiespeichersysteme für KI-Rechenzentren entwickelt. Erste Kooperationen mit US-Hyperscalern laufen, weitere Fortschritte werden für die zweite Jahreshälfte erwartet.
Parallel treibt CATL die Industrialisierung neuer Batteriechemien voran. Die Produktionskosten von Natrium-Ionen-Batterien sollen 40 bis 50 Prozent unter denen von Lithium-Eisenphosphat-Zellen liegen – unterstellt man einen Lithiumpreis um 150.000 RMB pro Tonne. Die Serienproduktion ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Institutionelle Positionen und Kurstrend
Nach der milliardenschweren H-Aktien-Platzierung im März reduzieren Großinvestoren ihre Short-Positionen. JPMorgan senkte seine Leerverkaufsposition auf 4,27 Prozent. Die gesamten Short-Interest-Quote war Anfang Mai auf 15,4 Prozent des Free Float gefallen.
Mit einem RSI von 21,3 notiert die Aktie technisch überverkauft. Das könnte kurzfristig Rücksetzer begrenzen. Der 50-Tage-Durchschnitt bei 68,82 Euro wird derzeit knapp gehalten, die 200-Tage-Linie bei 58,26 Euro liegt rund 22 Prozent unter dem aktuellen Kursniveau.
Europa-Strategie und Feststoffbatterie-Roadmap
In Ungarn nimmt CATL die erste Ausbaustufe seines Werks in Debrecen mit 35 GWh Kapazität in Betrieb. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte hochlaufen. Phase zwei mit weiteren 38 GWh ist für dieses Jahr geplant.
Für die nächste Technologiegeneration hat der Konzern klare Zeitpläne: Pilotprodukte für Feststoffbatterien werden für 2027 erwartet, die Serienreife strebt CATL bis 2030 an.
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