CATL will kein reiner Batteriehersteller mehr sein. Der chinesische Konzern steigt ins KI-Geschäft ein – und das mit einem prominenten Namen. Eine Beteiligung an DeepSeek ist in trockenen Tüchern.
Investment in DeepSeek
Laut Branchenberichten verhandelt CATL gemeinsam mit JD.com und NetEase über den Einstieg bei der chinesischen KI-Firma DeepSeek. Die Finanzierungsrunde hat ein Zielvolumen von umgerechnet rund 50 Milliarden Yuan. Nach Abschluss soll die Bewertung von DeepSeek bei über 350 Milliarden Yuan liegen. Der Deal könnte bereits im Juni über die Bühne gehen.
Analysten sehen darin einen strategischen Schachzug. KI-Rechenzentren brauchen enorme Mengen an Strom – CATL liefert die Speicherlösungen. DeepSeek baut derzeit eine eigene Dateninfrastruktur in der Inneren Mongolei auf. Der Bedarf an Kapazität ist immens.
Der Vorstoß fügt sich in CATLs Diversifizierungskurs ein. Der Konzern hat zuletzt Kapital in die VNET Group gesteckt und eine Kooperation mit ZTE vereinbart. Ziel ist der Ausbau des Geschäfts mit digitaler Infrastruktur.
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Produktionsausbau in Europa
Parallel treibt CATL seine globale Expansion voran. In Debrecen (Ungarn) hat das Unternehmen die Serienproduktion von Batteriemodulen aufgenommen. Das Investitionsvolumen liegt bei über 73 Milliarden Euro. Langfristig ist eine Kapazität von bis zu 100 GWh geplant.
Damit ergänzt CATL seine bestehenden Aktivitäten in Europa. Das Werk in Thüringen läuft seit 2022. Hinzu kommt ein Joint Venture mit Stellantis in Spanien, das auf LFP-Batterien setzt.
Marktumfeld angespannt
Die Aktie notierte am Freitag bei 411,16 CNY – ein Minus von 2,94 Prozent innerhalb einer Woche. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bei 460 CNY beträgt rund zehn Prozent.
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Der breitere Lithiummarkt gibt aktuell nach. Die Futures für Lithiumcarbonat fielen in der Berichtswoche um etwa 2,3 Prozent. Grund sind erwartete Produktionssteigerungen aus australischen und afrikanischen Minen.
Trotz des Preisdrucks bleibt die Nachfrage robust. Der Speichermarkt wuchs im ersten Quartal um 110 Prozent im Jahresvergleich. Auch die Elektroautosparte meldet steigende Absatzzahlen.
CATL hat zudem einen neuen Großauftrag an Land gezogen. Für Projekte in Spanien liefert der Konzern 1,5 GWh Speicherkapazität – ausgestattet mit der TENER-LFP-Batterie. Der Deal mit Grenergy zeigt: Das Energiespeichergeschäft wird zum zweiten Standbein. Die KI-Investition ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.
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