Celonis will den „Blind Spot“ der künstlichen Intelligenz in Unternehmen schließen. Der Spezialist für Prozessanalyse kauft dafür Ikigai Labs und holt sich das MIT als Anteilseigner an Bord. Das Ziel: Kontext für die KI. So sollen Sprachmodelle betriebliche Abläufe endlich in der Tiefe verstehen.
Digitale Zwillinge in Echtzeit
Das Herzstück der Strategie ist das neue „Celonis Context Model“. Es fungiert als digitaler Zwilling und liefert Echtzeitdaten aus den Arbeitsprozessen. Bisher fehlte vielen KI-Systemen der tiefere Einblick in die tatsächliche Firmenrealität. Durch das Modell erhalten Anwendungen wie Anthropic Claude oder IBM watsonx nun die nötigen Fakten für präzise Entscheidungen.
Patente vom MIT und neue Prognosen
Durch die Übernahme von Ikigai Labs sichert sich Celonis exklusive Rechte an MIT-Patenten. Die Technologie ermöglicht bessere Vorhersagen und Simulationen von Geschäftsprozessen. Parallel dazu steigt das renommierte Massachusetts Institute of Technology als Anteilseigner ein. Das stärkt die wissenschaftliche Basis der Software-Schmiede im Wettbewerb mit Riesen wie SAP.
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Ein konkretes Einsatzgebiet ist die Zusammenarbeit mit dem Partner Coupa. Beide Unternehmen integrieren Prozessdaten direkt in das Ausgabenmanagement. KI-Agenten sollen dadurch unautorisierte Einkäufe erkennen und die Rechnungsabwicklung beschleunigen. Das spart bares Geld und optimiert das Betriebskapital.
Celonis positioniert sich damit als Datengrundlage für autonome Abläufe in Großunternehmen. Die Plattform öffnet sich zudem für Cloud-Ökosysteme wie Amazon Web Services oder Microsoft Fabric. Der Abschluss der Ikigai-Übernahme ist nach Unternehmensangaben für die nahe Zukunft geplant.
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