Cherry hat sich eine wichtige finanzielle Brücke gesichert. Großaktionär Argand Partners stellt dem Unternehmen bis zu 5,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Zusage läuft bis zum 30. Juni 2027 und soll den Spielraum für die laufende Neuaufstellung vergrößern.
Weniger Umsatz, bessere Marge
Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, wie holprig der Umbau noch läuft. Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz auf 20,8 Millionen Euro nach 25,3 Millionen Euro im Vorjahr. Gleichzeitig verbesserte sich das bereinigte EBITDA auf minus 0,6 Millionen Euro, nach minus 2,0 Millionen Euro.
Auch operativ gibt es erste Fortschritte. Die Bruttomarge stieg auf 32,6 Prozent, der Free Cashflow lag mit 1,1 Millionen Euro im Plus. Das spricht dafür, dass Cherry in Teilen bereits strenger auf Kosten und Mittelzufluss achtet.
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Project Blossom bleibt der Rahmen
Das Management hält an „Project Blossom“ fest. Das Programm soll die Kostenstruktur dauerhaft verbessern und jährlich 8 Millionen Euro einsparen. Parallel dazu läuft ein Verkaufsprozess für ein Unternehmenssegment.
Hinzu kommt eine außerordentliche Hauptversammlung. Dort sollen die Aktionäre über eine Zusammenlegung der Aktien abstimmen. Montega bleibt bei „Halten“ und nennt ein Kursziel von 0,55 Euro.
Die Aktie reagierte zuletzt mit Schwung. Am Donnerstag kletterte sie um 8,64 Prozent auf 0,48 Euro. Vom 200-Tage-Durchschnitt bei 0,58 Euro ist sie damit aber noch deutlich entfernt, und der RSI von 27,5 zeigt, wie angespannt das Papier geblieben ist.
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