Chevron mischt im Mittleren Osten mit: Der US-Ölriese hat am Mittwoch eine Absichtserklärung mit Syriens staatlicher Ölgesellschaft und dem katarischen Unternehmen Power International Holding unterzeichnet. Ziel ist die Erkundung von Öl- und Gasvorkommen vor der syrischen Küste. Es ist der erste offizielle Schritt Syriens zur Offshore-Exploration überhaupt.
Die Vereinbarung läuft zunächst zwei Monate, dann sollen verbindliche Verträge folgen. Jussif Kablawi, Geschäftsführer der syrischen Ölgesellschaft, sieht darin einen Beitrag zur Stärkung der nationalen Wirtschaft. Ein technisches Team wurde bereits eingesetzt. US-Sondergesandter Thomas Barrack wertet die Partnerschaft als möglichen Impuls für wirtschaftliche Erholung und Stabilität in der Region.
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Vietnam kauft amerikanisches Rohöl
Parallel intensiviert Chevron seine Geschäftsbeziehungen in Asien. Der vietnamesische Handelsminister Le Manh Hung traf sich diese Woche in Washington mit Vertretern mehrerer US-Konzerne, darunter Chevron. Vietnam unterzeichnete Absichtserklärungen zum Kauf von amerikanischem Rohöl, Ethanol und Mais. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund laufender Zollverhandlungen zwischen beiden Ländern statt.
Vietnam ist bereit, mehr US-Waren zu kaufen, insbesondere Maschinen und High-Tech-Produkte. Das Land exportierte 2025 Rekordwaren im Wert von 153 Milliarden Dollar in die USA, trotz bestehender Zölle von 20 Prozent auf die meisten vietnamesischen Güter.
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Aktie nahe 52-Wochen-Hoch
An der Börse läuft es für Chevron weiterhin rund. Die Aktie erreichte am 30. Januar ein 52-Wochen-Hoch von 181,36 Dollar und notiert aktuell bei 178,04 Dollar. Das entspricht einem Jahresplus von 21,59 Prozent. Die Dividendenrendite liegt bei 4,0 Prozent – Chevron zahlt seit 56 Jahren ununterbrochen Dividende und erhöhte diese 38 Jahre in Folge.
CFO Eimear P. Bonner verkaufte Ende Januar 32.100 Aktien zu Preisen zwischen 175,00 und 175,03 Dollar, insgesamt rund 5,6 Millionen Dollar. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines bereits im Februar 2025 aufgesetzten Handelsplans. BMO Capital hob das Kursziel auf 190 Dollar an, JPMorgan auf 181 Dollar. Beide verweisen auf Kosteneinsparungen von 3 bis 4 Milliarden Dollar jährlich ab 2026.
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