Auch die Aktie der Commerzbank tendiert in einem schwachen Gesamtmarkt abwärts. So liegt sie mittlerweile sogar unter der hart verteidigten Marke von 23 Euro. Investoren fragen sich, welcher Grund für diese schwache Kursentwicklung vorliegt. Die Furcht geht um, dass es nicht zu einem Übernahmeangebot durch die italienische Großbank Unicredit kommt. Dabei ist das nur ein Faktor, der den Kurs der Commerzbank-Aktie allein in diesem Jahr um rund +47% hat steigen lassen.
Deswegen steht die Unicredit „auf der Bremse“
Am 11. September des vergangenen Jahres begann die Unicredit mit dem Erwerb von Commerzbank-Aktien. Damals stand der Kurs der Aktie bei rund 15 Euro. Mittlerweile sehen wir Notierungen von aktuell 22,80 Euro. Das ist eine Verteuerung um +52%. Damit steigen natürlich auch die Kosten der Übernahme für die Unicredit. Diese hat aktuell Zugriff auf 28‘% der Commerzbank. Wenn sie nun bis auf 30% und mehr aufstockt, muss ein Übernahmeangebot der Italiener kommen. Das ist rechtlich so vorgeschrieben und damit nicht vermeidbar. Ein Übernahmeangebot liegt in der Regel höher als der aktuelle Preis an der Börse. Es zieht also den Kurs weiter nach oben. Die Kosten für die Unicredit würden also noch weiter steigen. Vermutlich liegt der Grund für das Zögern darin begründet. Die Unicredit will abwarten, ob die Notierungen der Commerzbank-Aktie wieder kräftig zurückkommen.
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Die Commerzbank ist auch eigenständig so viel wert
Bei der ganzen Übernahme-Diskussion geht etwas Wichtiges oft unter. Die Commerzbank arbeitet extrem rentabel. So liegt die Eigenkapitalquote bei rund 9%. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank muss sich bei dieser Kennziffer mit etwas über 4% zufrieden geben. Aktuell wird die Aktie der Commerzbank mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2025 von 9,93 bewertet. Die Aktie der Deutschen Bank liegt hier bei 8,13. Aus fundamentaler Sicht ist die Aktie der Commerzbank keinesfalls überbewertet. Auch ohne Übernahme wäre kein großer Kursrutsch zu erwarten.
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