Commerzbank-Aktie: Der Ãœbernahme-Kracher!

Der potenzielle Erwerb durch das italienische Kreditinstitut steht auf unsicheren Füßen - Anleger reagieren mit Verkäufen und drücken den Aktienkurs deutlich nach unten.

Commerzbank Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursverlust von 1,8% am Handelsbeginn
  • Aktie fällt auf 22,10 Euro zurück
  • Deutlicher Abstand zum letzten Höchststand
  • UniCredit hält bereits beträchtlichen Anteil

Enttäuschende Erlebnisse und Ergebnisse zeigt derzeit die Aktie der Commerzbank. Der Titel verlor am Mittwoch zum Auftakt des Handels direkt -1,8 %. Damit ist der Wert auf nur noch 22,10 Euro nach unten durchgereicht worden. Somit ist die Aktie inzwischen recht weit vom aktuellen Zwischenhoch bei 24,84 Euro entfernt, das kürzlich erreicht worden war.

Alles hängt an einem großen Problem: Der Übernahme durch die UniCredit. Die könnte nun ins Stocken geraten, was wiederum viele Spekulationen zunichte machen kann.

Die Zockerei bei der Commerzbank kann ein Ende haben !

Der Fall ist recht einfach: Die UniCredit will, so wurde stets bekannt, die Commerzbank in Teilen übernehmen. Aktuell soll oder sollte die UniCredit bereits ca. 28 % bis 29 % der Anteile haben. Dies wiederum hat die Situation verschärft. Ab Anteilshöhen von 30 % geht es für die Commerzbank-Aktionäre um viel Geld.

Dann müsste die UniCredit ein echtes Übernahmeangebot an die Aktionäre machen. Das sollte höher ausfallen als es der gegenwärtige Kurs erlaubt. Denn: Andernfalls würde sich die Übernahme aus Sicht der Aktionäre nicht lohnen.

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Deshalb war der Kurs der Aktie zuletzt deutlich nach oben gezogen. Deshalb waren die Notierungen wohl auch durch Äußerungen interessierter Dritter oder aus der Commerzbank selbst heraus nach oben gelaufen.

Die Aktie wird aus der Wahrnehmung von Analysten und Beobachtern nun allerdings ggf. deshalb zurückgehalten, weil die UniCredit genau dieses Übernahmeangebot verhindern möchte. Vielleicht zieht sie sich auf dem aktuellen Kursniveau einfach zurück.

Dazu kommt heute: Die UniCredit darf nun die Banco BPM übernehmen, wurde bekannt – dort scheint es schneller zu gehen. Das kann ein Alarmzeichen für die Ãœbernahme der Commerzbank sein.

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Über Dr. Bernd Heim 38 Artikel

Als leidenschaftlicher Finanzjournalist und strategischer Börsenanalyst hat Dr. Bernd Heim die Finanzwelt seit mehr als zwei Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt. Sein besonderes Talent, die Komplexität der Märkte in verständliche und unterhaltsame Analysen zu übersetzen, macht ihn zu einer einzigartigen Stimme im Wirtschaftsjournalismus. In seinen wöchentlichen Kolumnen, täglichen Marktberichten und tiefgründigen Analysen verbindet er präzise Daten mit aufschlussreichen Hintergrundinformationen und pointierten Meinungen.

Für Leser, die sowohl fundierte Information als auch ansprechende Unterhaltung zum oft nervenaufreibenden Thema Börse suchen, ist Dr. Heim die ideale Quelle. Seine Expertise erstreckt sich von etablierten Aktienwerten über Nebenmärkte bis zu den neuesten Entwicklungen im Rohstoffsektor.


Frühe Börsenerfahrungen

Dr. Heims Börsenkarriere begann bereits 1985 während seines Studiums mit dem Kauf seiner ersten Aktie. Den Börsencrash von 1987 betrachtete er trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten als Kaufgelegenheit – eine Einstellung, die ihn bis heute charakterisiert. Während er beruflich als Marketingleiter in einem Unternehmen für Anlegerberatung tätig war, vertiefte er seine Leidenschaft für den Kapitalmarkt und promovierte parallel in Neuerer deutscher Geschichte.


Individuelle Anlagestrategien

In den 1990er-Jahren entwickelte Dr. Heim seinen eigenen Investmentansatz. Statt Markttrends zu folgen, konzentrierte er sich auf übersehene Alternativen: 1998 investierte er in asiatische Unternehmen, während der Internetaktien-Boom begann, 1999 in russische Ölproduzenten und 2000 in Goldförderunternehmen – ein Sektor, der bis heute zentral in seiner Arbeit bleibt.

Diese unkonventionelle Herangehensweise und sein Talent, Marktchancen frühzeitig zu erkennen, unterscheiden ihn von anderen Experten. Seine Stärke liegt in der Analyse von Marktzyklen und antizyklischen Investments, besonders im Rohstoffsektor.


Vom Privatanleger zum Experten

Was als persönliches Interesse begann, entwickelte sich zur Berufung. Dr. Heim startete mit Newslettern für Kleinanleger, in denen er sein Wissen teilte. Sein faktenbasierter und zugänglicher Stil gewann schnell eine treue Leserschaft. Heute erreicht er ein breites Publikum, das seine Expertise und Vermittlungsfähigkeit schätzt.

Neben seiner Finanztätigkeit ist Dr. Heim auch Autor von Romanen und wissenschaftlichen Artikeln – scheinbar unterschiedliche Bereiche, die jedoch durch sein Streben nach Erkenntnis und Klarheit verbunden sind.


Investmentphilosophie: Krisen als Chancen

Dr. Heim vertritt die Ansicht, dass die besten Investitionsmöglichkeiten oft in Krisenzeiten entstehen. "Wenn die Kanonen donnern und an der Wall Street das Blut fließt", wie er es ausdrückt, erkennt er Chancen, die von der Masse übersehen werden. Diese Philosophie, kombiniert mit seiner langjährigen Erfahrung und seinem tiefen Verständnis für Marktmechanismen, macht ihn zu einem verlässlichen Ratgeber in turbulenten Zeiten.


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Trotz seines Erfolgs ist Dr. Bernd Heim bodenständig geblieben. Seine Arbeit wird vom Wunsch getrieben, anderen zu fundierten Finanzentscheidungen zu verhelfen. Durch seine klaren Analysen, seinen unterhaltsamen Schreibstil und seinen strategischen Weitblick hat er sich nicht nur als Finanzjournalist etabliert, sondern auch als Mentor für Anleger aller Erfahrungsstufen. Seine Begeisterung für die Börse, vereint mit seiner Leidenschaft fürs Schreiben und Analysieren, macht Dr. Bernd Heim zu einer unverzichtbaren Stimme in der Finanzwelt.