Starke Geschäftszahlen, schwacher Aktienkurs – bei Constellation Energy klaffen Fundamentaldaten und Marktstimmung auseinander. Der US-Energiekonzern baut sein Portfolio weiter aus: Er steigt mit einer Minderheitsbeteiligung in den Markt für erneuerbares Erdgas (RNG) ein.
Fünf Anlagen, drei Bundesstaaten
Die Beteiligung umfasst fünf RNG-Produktionsanlagen von Pine Creek RNG. Sie stehen in Washington, Utah, Iowa und Illinois. Gemeinsam erzeugen sie rund 1,5 Millionen MMBtu RNG pro Jahr – genug, um Tausende Haushalte zu versorgen.
Parallel sichert sich Constellation eine Option auf zusätzlich 3,0 Millionen MMBtu jährlicher Produktionskapazität. Das Unternehmen übernimmt zudem das Marketing für das erzeugte Gas und die dazugehörigen Umweltzertifikate.
Der Konzern betreibt bereits 55 Gigawatt Kapazität aus Kernkraft, Gas, Geothermie, Wasser-, Wind- und Solarenergie. Der RNG-Einstieg ergänzt das bestehende Portfolio.
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Starke Zahlen, fallender Kurs
Das erste Quartal brachte deutliche Zuwächse. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,74 Dollar. Der Quartalsumsatz stieg um 63,8 Prozent auf 11,12 Milliarden Dollar – beide Werte übertrafen die Erwartungen.
Der Ausblick ist ambitioniert: Constellation rechnet für 2026 und 2027 mit einem freien Cashflow von 8,4 Milliarden Dollar. Für 2028 und 2029 peilt der Konzern rund 13 Milliarden an.
Doch an der Börse zeigt der Trend nach unten. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie über 24 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch bei 322,50 Euro liegt gut 26 Prozent über dem aktuellen Niveau. Der RSI von 52,9 deutet auf eine leichte Erholung in den vergangenen Tagen hin.
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Analysten bleiben optimistisch
Die hohe Volatilität von über 44 Prozent verunsichert viele Anleger. Institutionelle Investoren halten noch Kurs: Capital International Investors besaß Ende des ersten Quartals 3,3 Prozent der Anteile.
Die Analysten sind mehrheitlich positiv gestimmt. Im Schnitt raten sie zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt deutlich über dem aktuellen Kurs. Das Unternehmen selbst peilt ein jährliches Gewinnwachstum von über 20 Prozent bis Ende 2029 an.
Ob diese Prognose trägt, wird sich unter anderem an der Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Crane Clean Energy Center zeigen. Eine regulatorische Entscheidung dazu wird für diesen Sommer erwartet. Gelingt der Neustart, könnte das 2028 zusätzliche Kapazitäten liefern.
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