CoreWeave: $35 Milliarden Capex für 2026

CoreWeave verdoppelt Investitionen auf 35 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur. Trotz Milliardenverlusten sichert der Cloud-Anbieter das Wachstum durch langfristige Verträge.

CoreWeave Aktie
Kurz & knapp:
  • Investitionsausgaben steigen auf 35 Milliarden
  • Umsatzwachstum von 168 Prozent erzielt
  • Nettoverlust von 1,17 Milliarden Dollar
  • Schulden durch Abnahmeverträge abgesichert

CoreWeave wandelt sich zur industriellen Ausbaumaschine. Der spezialisierte Cloud-Anbieter für Künstliche Intelligenz verschiebt seinen Fokus massiv. Es geht nicht mehr nur um die Sicherung der Nachfrage, sondern um die physische Umsetzung eines gigantischen Rechenzentrum-Netzwerks.

Massive Investitionen in Rechenzentren

Die Investitionsausgaben sollen im Jahr 2026 auf 35 Milliarden US-Dollar steigen. Das wäre mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Damals flossen bereits 14,9 Milliarden US-Dollar in die Infrastruktur.

Der Umsatz kletterte 2025 um 168 Prozent auf 5,13 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu verbuchte CoreWeave jedoch einen Nettoverlust von 1,17 Milliarden US-Dollar. Vor allem die Zinslast von 1,23 Milliarden US-Dollar drückte auf die Bilanz.

Indes liegt die Schuldenlast mittlerweile bei 21,6 Milliarden US-Dollar. Diese Verbindlichkeiten sind durch langfristige Abnahmeverträge abgesichert. Der Auftragsbestand beläuft sich aktuell auf rund 66,8 Milliarden US-Dollar.

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Hoher Kapitalbedarf bis 2029

Das Management muss diesen Berg nun in operativen Umsatz verwandeln. Die Kapazität soll bis Ende 2026 von 850 Megawatt auf 1,7 Gigawatt steigen. Hinzu kommt der Einsatz von über 100.000 GPUs, wobei die enge Partnerschaft mit Nvidia den Hardware-Nachschub sichert.

Ein positiver Cashflow ist erst für 2029 in Sicht. Bis 2028 rechnet das Unternehmen mit einem negativen freien Cashflow. Zeitgleich schloss CoreWeave im Frühjahr eine Kreditfazilität über 8,5 Milliarden US-Dollar ab, um das Wachstum zu finanzieren.

Im Mai 2026 wird CoreWeave die Zahlen für das erste Quartal vorlegen. Dann wird sich zeigen, wie schnell die neuen Rechenzentren ans Netz gehen. Im Juni folgt die Hauptversammlung, auf der die Aktionäre über die Wiederwahl von CEO Michael Intrator entscheiden.

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