Nvidia zementiert seine Vormachtstellung im KI-Sektor durch eine massive Aufstockung seiner Beteiligung am Cloud-Spezialisten CoreWeave. Der Chiphersteller verdoppelte sein Engagement nahezu. Die Maßnahme unterstreicht die strategische Bedeutung des Partners für die eigene Infrastruktur-Roadmap.
Im ersten Quartal 2026 weitete Nvidia seine Position um 95 Prozent aus. Das Gesamtinvestment beläuft sich inzwischen auf rund 3,65 Milliarden US-Dollar. Damit kontrolliert der Konzern etwa neun Prozent der CoreWeave-Anteile.
Die mehr als 47 Millionen Aktien wurden zu einem Durchschnittspreis von 87,20 US-Dollar erworben. Diese Aufstockung ist mehr als eine reine Finanzwette. Sie verzahnt die beiden Unternehmen technologisch untrennbar miteinander.
Hardware-Integration und neue Plattformen
Die Kooperation reicht tief in die Hardware-Entwicklung. CoreWeave fungiert als Schlüsselpartner für die neue DSX-Plattform, die KI-Fabriken optimieren soll. Ein zentraler Baustein ist die MaxLPS-Technologie, welche die GPU-Kapazität pro Megawatt Leistung steigert.
Ab Herbst 2026 soll CoreWeave zudem die „Vera Rubin“-Plattform produzieren. Diese ist darauf ausgelegt, den Durchsatz für agierende KI-Systeme im Vergleich zu früheren Generationen signifikant zu erhöhen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei CoreWeave?
Expansion in die Multi-Cloud
Parallel dazu weitet CoreWeave seine Rolle in der Software-Orchestrierung aus. Über die Fuzzball-Plattform lassen sich Hochleistungs-Workflows nun flexibel über verschiedene Cloud-Umgebungen wie AWS, Google oder Azure steuern. Diese Integration ist seit Juni 2026 verfügbar.
An der Börse kommt die enge Bindung an den KI-Marktführer an. Die Aktie legte zuletzt um über vier Prozent auf 98,38 Euro zu. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von rund 45 Prozent.
Trotz des rasanten Wachstums bleibt das Modell kapitalintensiv. Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital liegt aktuell bei 5,2. Bis zum Jahr 2030 planen die Partner den Aufbau von über fünf Gigawatt an KI-Rechenzentrumskapazität.
CoreWeave-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CoreWeave-Analyse vom 1. Juni liefert die Antwort:
Die neusten CoreWeave-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CoreWeave-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CoreWeave: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

