Credo Technology: 9,86 Prozent auf 185,66 Dollar

Institutionelle Investoren stocken bei Credo Technology auf, während der Kurs deutlich zulegt. Insiderverkäufe und hohe Bewertung bleiben Risikofaktoren.

Credo Technology Holding Aktie
Kurz & knapp:
  • Kurs legt knapp zehn Prozent zu
  • Institutionelle Investoren erhöhen Anteile
  • Umsatzwachstum von über 200 Prozent
  • Insider verkaufen Aktien im Wert von 50 Millionen Dollar

Credo Technology wird derzeit von zwei Kräften bewegt: starkem Wachstum im Geschäft und einem spürbaren Interesse institutioneller Investoren. Der Kurs legte heute um 9,86 Prozent auf 185,66 US-Dollar zu und notiert damit wieder klar über den wichtigen Durchschnittslinien. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bleibt mit knapp 12 Prozent aber bestehen.

Große Anleger greifen zu

Der Halbleiter-Spezialist zieht weiter Kapital an. Rund 80,46 Prozent der ausstehenden Aktien liegen inzwischen in institutionellen Händen. Zu den zuletzt aktiven Käufern zählen Bank of America, JPMorgan, DNB Asset Management und Marshall Wace.

Das passt zu dem kräftigen Aufwärtstrend der Aktie. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 198,92 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn sind es 29,63 Prozent. Auch die Bewegung der vergangenen 30 Tage bleibt mit 6,38 Prozent positiv.

Parallel dazu gibt es aber einen Gegenpol: Insider trennten sich im letzten Quartal von Aktien im Wert von rund 50,37 Millionen US-Dollar. Das ist kein Automatismus für schwächere Geschäfte, zeigt aber, dass nicht alle im Unternehmen die Bewertung offenbar gleich sehen.

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Wachstum trifft auf Bewertungsfragen

Operativ liefert Credo derzeit starke Zahlen. Im letzten Quartal kletterte der Umsatz um 201,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das Ergebnis je Aktie lag mit 1,07 US-Dollar über den Erwartungen. Genau diese Dynamik erklärt, warum der Markt die Aktie so hoch bewertet.

Die Schattenseite bleibt die Abhängigkeit von wenigen Großkunden. Dazu kommt der harte Wettbewerb bei Hochgeschwindigkeits-Ethernet-Lösungen. Der Konsens der Analysten lautet weiter „Moderate Buy“, das Kursziel liegt bei 207,71 US-Dollar.

Die Aktie ist damit weiter robust, aber nicht günstig. Mit einem RSI von 30,8 und einer annualisierten 30-Tage-Volatilität von 112,77 Prozent bleibt das Papier deutlich beweglich. Impulse könnten in den kommenden Wochen vor allem von den Auftritten von CEO Bill Brennan und CFO Dan Fleming bei den Tech-Konferenzen im Juni kommen.

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