Credo Technology setzt alles auf die Karte Silizium-Photonik. Mit der Übernahme des israelischen Spezialisten DustPhotonics für bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar sichert sich der Anbieter von Konnektivitäts-Lösungen eine Schlüsseltechnologie für künftige KI-Rechenzentren.
Der Markt reagierte prompt auf die Nachricht: Die Aktie sprang am Dienstag um knapp 15 Prozent auf 154,23 US-Dollar nach oben. Damit setzt das Papier seinen rasanten Lauf fort und verzeichnet auf Sicht von zwölf Monaten ein Plus von fast 300 Prozent. Trotz der jüngsten Rallye notiert der Wert noch etwa 18 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von Dezember.
Fokus auf 1,6T-Verbindungen
Die Transaktion umfasst eine Barzahlung von 750 Millionen US-Dollar sowie ein erstes Aktienpaket. Erreicht DustPhotonics spezifische finanzielle Meilensteine, fließen im Rahmen einer Earn-out-Regelung weitere 3,21 Millionen Stammaktien an die Verkäufer. Credo zielt mit diesem Schritt auf das Herzstück moderner KI-Cluster ab. Die Integration der Photonik-Lösungen soll die Entwicklung von 800G- und 1,6T-Verbindungen massiv beschleunigen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Credo Technology Holding?
Bisher lag die Kernkompetenz von Credo vor allem bei SerDes- und DSP-Technologien. Durch den Zukauf integriert das Unternehmen nun die optische Komponente direkt in sein Portfolio. Fachleute werten dies als strategische vertikale Integration, die notwendig ist, um die extremen Bandbreitenanforderungen künftiger KI-Modelle zu erfüllen.
Umsatzsprung bis 2027
Die finanziellen Ziele hinter dem Zukauf sind ehrgeizig. Das Management peilt für das Geschäftsjahr 2027 einen Umsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar allein im kombinierten optischen Portfolio an. Hinzu kommt die Erwartung, dass die Übernahme ab diesem Zeitpunkt einen positiven Beitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie (Non-GAAP) leisten wird.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Credo Technology Holding?
Parallel dazu positioniert sich das Unternehmen in einem Wachstumsmarkt: Schätzungen gehen davon aus, dass das Volumen für Silizium-Photonik-Chips bis zum Jahr 2030 auf rund sechs Milliarden US-Dollar ansteigen könnte. Credo sichert sich mit DustPhotonics nicht nur Marktanteile, sondern auch kritisches geistiges Eigentum.
Der Abschluss der Transaktion ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Bis dahin liegt der Fokus auf der operativen Vorbereitung der Integration, um die Lieferfähigkeit für die nächste Generation von KI-Hardware sicherzustellen.
Credo Technology Holding-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Credo Technology Holding-Analyse vom 14. April liefert die Antwort:
Die neusten Credo Technology Holding-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Credo Technology Holding-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Credo Technology Holding: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


