Critical Infrastructure Technologies steht vor dem Abschluss seiner bislang bedeutendsten Übernahme. Die Finanzierung steht, der Zeitplan ist eng — und der Markt reagiert bereits.
Am Donnerstag legte die Aktie um 6,68 Prozent zu. Auslöser war die formelle Genehmigung des Fremdkapitalanteils für den geplanten Kauf eines westaustralischen Präzisionstechnikunternehmens.
Vom Technologieentwickler zum integrierten Hersteller
Der Kaufpreis beläuft sich auf 7,7 Millionen australische Dollar. Die Hälfte trägt eine australische Bank per Kredit. Die andere Hälfte finanziert CiTech über eine Privatplatzierung neuer Aktien — angepeilt sind rund 3,85 Millionen australische Dollar.
Das Ziel: eigene Fertigungskapazitäten aufbauen, statt weiterhin auf externe Partner angewiesen zu sein. Konkret geht es um die Produktion der Nexus-16- und Nexus-20-Kommunikationsplattformen, die CiTech bislang auslagerte.
Was das Zielunternehmen mitbringt
Das westaustralische Unternehmen ist kein Sanierungsfall. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management einen Umsatz von 8,6 Millionen australischen Dollar und ein EBITDA von 2,2 Millionen australischen Dollar. Innerhalb von zwei bis drei Jahren sollen beide Kennzahlen laut Unternehmensangaben auf das Doppelte wachsen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Critical Infrastructure?
Die Kaufpreiszahlung erfolgt gestaffelt: 5,775 Millionen australische Dollar werden bei Abschluss fällig. Der Rest verteilt sich auf den ersten und zweiten Jahrestag der Transaktion.
Produktion läuft, Abschluss steht bevor
Parallel zur Übernahme treibt CiTech sein globales Auslieferungsprogramm voran. Mehrere Nexus-20-Einheiten befinden sich in der Produktion — unter anderem für das Tanbreez-Projekt in Grönland und Demonstrationsstandorte in Europa.
Den formellen Abschluss der Akquisition erwartet das Unternehmen noch vor Ende April 2026. Gelingt die Integration des Ingenieurteams reibungslos und trifft die EBITDA-Prognose von 2,2 Millionen australischen Dollar für das laufende Jahr zu, wäre der Strategiewechsel hin zur eigenständigen Fertigung finanziell untermauert — und nicht nur angekündigt.
Critical Infrastructure-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Critical Infrastructure-Analyse vom 24. April liefert die Antwort:
Die neusten Critical Infrastructure-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Critical Infrastructure-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Critical Infrastructure: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

