Die Czechoslovak Group (CSG) steht unter Beschuss. Ein Leerverkäufer drückt den Kurs. Jetzt wehrt sich der Rüstungskonzern mit konkreten Zahlen. Das Management weist die Vorwürfe von Hunterbrook Media entschieden zurück. Die Anschuldigungen seien lediglich selektive Interpretationen. Das Ziel: die Short-Position von Hunterbrook Capital zu stützen.
Fokus auf Südostasien
Im Zentrum des Streits steht das Geschäft in Südostasien. CSG liefert dazu klare Daten. Die Region machte im vergangenen Jahr rund 2,5 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Dennoch gilt der asiatische Raum als strategischer Wachstumsmarkt.
Der Konzern bestätigte einen massiven Auftrag. Es geht um ein Luftverteidigungssystem im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu räumte das Management mit alten Gerüchten auf. Ein geplanter Einstieg bei Vývoj Martin aus dem Jahr 2021 kam nie zustande. Der Kaufpreis floss nicht, beide Seiten lösten den Vertrag auf.
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Günstige Bewertung nach Kursrutsch
An der Börse zeigt die Gegenwehr erste Wirkung. Die CSG-Aktie notiert aktuell bei 16,61 Euro und verbucht ein leichtes Tagesplus. Die Folge: eine erste Stabilisierung. Dennoch hat das Papier auf Monatssicht fast 22 Prozent an Wert verloren. Der Kurs pendelt nahe dem Jahrestief.
Analysten sehen die fundamentale Lage positiv. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 24 ist CSG vergleichsweise günstig bewertet. Der Branchendurchschnitt liegt bei fast 31. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt bei 35,40 Euro.
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Frische Zahlen im Fokus
Rückenwind kommt von den Ratingagenturen. Moody’s stufte die Kreditwürdigkeit kürzlich auf Baa3 hoch. Damit erreicht CSG den begehrten Investment-Grade-Status. Basis dafür war ein starkes Vorjahr mit einer operativen Marge von über 24 Prozent.
Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit weiterem Wachstum. Der Umsatz soll auf bis zu 7,6 Milliarden Euro steigen. Die Profitabilität soll stabil bleiben. Am morgigen 20. Mai legt CSG die Zahlen für das erste Quartal vor. Es ist der erste Zwischenbericht seit dem Börsengang.
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