CSG Systems International steht kurz vor dem Abschluss einer Milliarden-Übernahme durch den japanischen Technologiekonzern NEC. Am 27. Februar 2026 erteilte die südafrikanische Wettbewerbsbehörde grünes Licht – ohne Auflagen. Damit ist eine weitere regulatorische Hürde genommen.
Südafrika gibt Freigabe
Die bedingungslose Genehmigung durch die Competition Commission markiert einen wichtigen Schritt für die 2,9 Milliarden US-Dollar schwere Transaktion. Die Aktionäre hatten dem Deal bereits am 30. Januar 2026 zugestimmt. Nach Abschluss wird CSG als vollständige Tochtergesellschaft unter das Dach der NEC-Gruppe wandern, soll jedoch Markenname und operative Struktur beibehalten.
NEC will durch die Übernahme seine Position im globalen Markt für digitale Dienstleistungen stärken. Die Integration zielt darauf ab, die technologischen Ressourcen beider Unternehmen zu bündeln – vor allem im Bereich IT- und Kommunikationslösungen. Aufgrund des fortgeschrittenen Übernahmeprozesses hat CSG reguläre Kommunikationsroutinen angepasst: Künftige Analystengespräche und Prognosen wurden ausgesetzt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei CSG?
Solide Zahlen vor dem Eigentümerwechsel
Die Marktbewertung reflektiert bereits die Übernahmebedingungen. Die Aktie notiert nahe der 79,90-Dollar-Marke und damit unweit des 52-Wochen-Hochs von 80,67 Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 2,28 Milliarden Dollar. Am 27. Februar wechselten über 257.000 Aktien den Besitzer – ein Handelsvolumen von etwa 20,57 Millionen Dollar.
Operativ präsentierte sich CSG zuletzt stabil. Im Gesamtjahr 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 1,223 Milliarden Dollar, davon 323,1 Millionen im vierten Quartal. Der operative Cashflow belief sich auf 155,9 Millionen Dollar, der bereinigte Free Cashflow auf 146,4 Millionen Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei CSG?
Parallel zur Übernahme hält CSG an seiner Dividendenpolitik fest: Der Verwaltungsrat beschloss eine Erhöhung der Quartalsdividende um sechs Prozent auf 0,34 Dollar je Aktie – die dreizehnte Anhebung in Folge. Auszahlung erfolgt am 1. April 2026 an Aktionäre, die am 18. März im Register stehen.
Ausblick auf den Vollzug
Mit der Freigabe aus Südafrika ist ein weiterer Baustein für den Transaktionsabschluss gelegt. Die finale Umsetzung dürfte nun zeitnah erfolgen, sofern keine unerwarteten regulatorischen Einwände aus anderen Jurisdiktionen auftreten. Für Aktionäre bedeutet dies: Der Weg zur vollständigen Übernahme zum vereinbarten Preis ist weitgehend geebnet.
CSG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CSG-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:
Die neusten CSG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CSG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
CSG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


