D-Wave: 21 Prozent Sprung auf Ministerium-Deal

D-Wave erhält 100 Mio. USD vom US-Handelsministerium, gibt dafür Aktien aus. Der Kurs steigt massiv, doch Aktionäre müssen mit Verwässerung rechnen.

D-Wave Quantum Aktie
Kurz & knapp:
  • 100 Mio. USD Förderung vom US-Handelsministerium
  • Aktienkurs steigt um über 21 Prozent
  • Staat erhält Minderheitsbeteiligung durch Aktien
  • Investorentag am 1. Juni in New York

D-Wave Quantum sichert sich staatliche Millionen. Das US-Handelsministerium plant eine Finanzspritze von 100 Millionen US-Dollar. Im Gegenzug fordert Washington jedoch Aktien. Dieser Deal treibt den Kurs massiv an.

Die Börse feiert die Nachricht. Der Kurs schießt am Freitag um gut 21 Prozent auf 26,88 Euro nach oben. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von über 53 Prozent auf der Anzeigetafel.

Verwässerung als Preis

Die geplante Förderung stammt aus dem US-CHIPS and Science Act. Das Geld fließt aber nicht als klassischer Zuschuss. D-Wave muss neue Stammaktien im Wert von 100 Millionen US-Dollar an das Ministerium ausgeben. Die Regierung erhält so eine Minderheitsbeteiligung.

Das Unternehmen warnt bereits vor den Folgen. Die Ausgabe neuer Papiere verwässert den Anteil der bisherigen Aktionäre. Obendrein ist der Deal noch nicht unterschrieben. Beide Seiten müssen die finalen Verträge erst noch absegnen.

Fokus auf Quanten-Hardware

Mit dem Kapital will D-Wave seine Quantencomputer weiterentwickeln. Der Fokus liegt auf supraleitenden Systemen. Konkret geht es um mehr Qubits und geringere Fehlerraten. Das Geld fließt in Forschungszentren in Florida, Connecticut und Kanada.

Die US-Regierung verfolgt damit eigene Interessen. Das Ministerium fördert insgesamt neun Unternehmen mit gut zwei Milliarden US-Dollar. Das Ziel: Die heimische Lieferkette für Zukunftstechnologien soll robuster werden.

Warten auf den Investorentag

Finanziell steht D-Wave vor großen Aufgaben. Im ersten Quartal 2026 stiegen die Auftragseingänge zwar auf 33,4 Millionen US-Dollar. Der Umsatz fiel parallel dazu aber auf 2,9 Millionen US-Dollar zurück.

Im gleichen Schritt kletterten die operativen Kosten massiv. Sie erreichten 56,5 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen investiert stark in Personal und Vertrieb.

Am 1. Juni präsentiert das Management seine Strategie. Auf dem Investorentag in New York stehen die Produkt-Roadmap und das langfristige Wachstum im Mittelpunkt. Bis dahin bleibt die finale Vertragsunterschrift mit Washington der wichtigste Kurstreiber.

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Über Dieter Jaworski 4282 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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