Ein Börsenwert von rund acht Milliarden US-Dollar steht einem Quartalsumsatz von nicht einmal drei Millionen Dollar gegenüber. Bei D-Wave Quantum klaffen technologische Fantasie und finanzielle Realität derzeit weit auseinander. Nach den jüngsten Geschäftszahlen ziehen Marktbeobachter extrem gegensätzliche Schlüsse aus der Entwicklung des Quantencomputer-Spezialisten.
Der Blick auf die Bilanz liefert Kritikern reichlich Munition. Der Umsatz brach im ersten Quartal dramatisch auf 2,86 Millionen US-Dollar ein. Parallel dazu weitete sich der Nettoverlust auf über 18 Millionen Dollar aus. Höhere Personalkosten und Integrationsaufwendungen trieben die operativen Ausgaben massiv in die Höhe. Kritiker ziehen bereits Parallelen zur Dotcom-Blase, da das Unternehmen selbst auf Basis künftiger Schätzungen extrem hoch bewertet bleibt.
Optimisten fokussieren sich auf die strukturellen Fortschritte. D-Wave verzeichnete einen Rekordauftragseingang von 33,4 Millionen US-Dollar. Heraus stechen ein Systemverkauf an die Florida Atlantic University sowie ein mehrjähriger Cloud-Vertrag mit einem US-Großkonzern. Hinzu kommt ein massiv gestärktes Finanzpolster. Nach der Transaktion rund um Quantum Circuits belaufen sich die liquiden Mittel auf über 580 Millionen Dollar.
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Trotz der schwachen aktuellen Erlöse bleiben Analysten mehrheitlich positiv gestimmt. Mizuho senkte das Kursziel auf 29 Dollar, hält aber an der Kaufempfehlung fest. An der Börse dominiert indes der Verkaufsdruck. Bei einem Kurs von 17,24 Euro hat das Papier auf Wochensicht über 15 Prozent eingebüßt. Die extrem hohe Volatilität spiegelt die tiefe Spaltung des Marktes wider.
Das Management geht nun in die Offensive. In den kommenden Tagen präsentiert sich D-Wave auf mehreren Investorenkonferenzen in Boston und New York. Am 1. Juni folgt der erste offizielle Investor Day an der New Yorker Börse. Dort wird der Vorstand die technologische Roadmap und die konkrete Strategie zur Umwandlung des Auftragsbestands in wiederkehrende Umsätze offenlegen.
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