D-Wave Quantum liefert Rekordzahlen bei den Aufträgen. Das Management tourt unermüdlich über Investorenkonferenzen. Die Börse reagiert trotzdem unterkühlt. Allein in den vergangenen sieben Tagen verlor das Papier gut 14 Prozent an Wert. Der Schlusskurs vom Dienstag lag bei 20,39 Euro.
Roadshow im Schatten des Sektors
Heute bildet der Rosenblatt Technology Summit den Abschluss einer wochenlangen Roadshow. Zuvor präsentierte sich das Management bereits bei J.P. Morgan und Baird. Die Vorzeichen sind schwierig. Der gesamte Quantencomputing-Sektor steht aktuell unter Druck. Auslöser ist der bevorstehende Börsengang des Konkurrenten Quantinuum. Die Folge: Die gesamte Branche verliert an Wert. Seit Jahresbeginn steht bei D-Wave ein Minus von rund 15 Prozent auf der Anzeigetafel.
Explosion bei den Buchungen
Operativ zeigt die Kurve steil nach oben. Im ersten Quartal sammelte D-Wave Aufträge im Wert von 33,4 Millionen US-Dollar ein. Das entspricht einem Plus von fast 2.000 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Großteil stammt von der Florida Atlantic University und einem namentlich nicht genannten Großkonzern.
Parallel dazu wachsen die Verluste. Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein Minus von 18,4 Millionen Dollar. Höhere Betriebskosten belasten das Ergebnis. Ein komfortables Polster bleibt dennoch. Die liquiden Mittel stiegen auf 588,4 Millionen Dollar.
Fahrplan bis 2032 steht
Technologisch legt das Unternehmen die Karten auf den Tisch. Bis 2032 will D-Wave ein fehlertolerantes System mit 100 logischen Qubits liefern. Zwischen 2026 und 2028 plant der Konzern erste Zwischenschritte mit größeren physischen Systemen.
Analysten honorieren diese Klarheit. B. Riley hob das Kursziel kürzlich auf 40 US-Dollar an. Im Schnitt sehen 15 befragte Experten den fairen Wert bei 36,44 Dollar. Auch personell stellt sich das Unternehmen neu auf. Nach der Hauptversammlung Anfang Juni übernahm Sharon Holt den Vorsitz des Verwaltungsrats.
Der nächste Impuls für die Aktie folgt in Kürze. Am 18. Juni veranstaltet D-Wave in London die Nutzerkonferenz Qubits Europe. Dort präsentiert das Management neue Anwendungsfälle und Live-Demos. Gelingt es, die technologischen Fortschritte in weitere Großaufträge umzumünzen, findet die Aktie womöglich einen Boden.
D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 11. Juni liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

