Googles Ankündigung vom 27. März 2026 hat die Quantum-Computing-Branche aufgerüttelt: Bis 2029 will der Tech-Konzern Post-Quanten-Kryptografie vollständig in seine Systeme integrieren — deutlich früher als die meisten Regierungs- und Industrieziele. Für D-Wave Quantum kommt diese Nachricht zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen ohnehin an Fahrt gewinnt.
Verteidigung, Universitäten und Fortune-100-Kunden
Die Kooperationsliste wächst. D-Wave arbeitet mit Davidson Technologies und Anduril Industries an Quantenlösungen für die US-amerikanische Luft- und Raketenabwehr. In Simulationen soll der hybride Quantenlöser des Unternehmens klassische Systeme bei der Bedrohungsabwehr um 9 bis 12 Prozent übertreffen.
Allein im Januar 2026 meldete D-Wave Auftragsbuchungen von über 30 Millionen US-Dollar. Darunter ein 20-Millionen-Dollar-Vertrag mit der Florida Atlantic University für einen Advantage2™-Quantencomputer sowie ein zweijähriger QCaaS-Deal im Wert von 10 Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen. Ergänzt wird das Portfolio durch die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Quantum Circuits, die D-Wave im Bereich Gate-Modell-Quantencomputing stärken soll.
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Starkes Wachstum, hohe Verluste
Das Geschäftsjahr 2025 schloss D-Wave mit einem Umsatzwachstum von 179 Prozent ab — bei einem Gesamtumsatz von 24,59 Millionen Dollar. Der Nettoverlust belief sich auf 355 Millionen Dollar, was einem Verlust je Aktie von 1,10 Dollar entspricht. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 5,14 Milliarden Dollar, die Liquiditätsreserven zum 31. Dezember 2025 bei 836 Millionen Dollar in Cash und marktgängigen Wertpapieren.
Die Aktie legte am Dienstag um 3,51 Prozent auf 13,44 Dollar zu. Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 46,75 Dollar bleibt der Kurs jedoch weit zurück. Mit einem Beta von 1,92 reagiert der Titel deutlich stärker auf Marktschwankungen als der breite Markt.
Quartalszahlen im Mai als nächster Gradmesser
Mitte Mai 2026 erwartet der Markt den nächsten Quartalsbericht. Dann wird sich zeigen, ob die starken Auftragsbuchungen aus dem Januar auch in den Umsatzzahlen ankommen — und ob das Wachstumstempo des Geschäftsjahres 2025 tragfähig ist.
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