DeFi Technologies Aktie: 133,4 Mio. Cashflow-Loch vor Q1-Bericht

DeFi Technologies Aktie

Auf dem Papier feiert DeFi Technologies Rekordumsätze und bringt seine Krypto-Produkte nun in den britischen Mainstream. An der Börse erzählt der Aktienkurs jedoch eine andere Geschichte. Leerverkäufer bauen ihre Positionen massiv aus, während Anleger auf die Quartalszahlen in dieser Woche blicken.

Die Tochtergesellschaft Valour hat einen wichtigen Meilenstein im britischen Retail-Markt erreicht. Physisch besicherte Bitcoin- und Ethereum-ETPs sind ab sofort über Großbanken wie Lloyds, Halifax und die Bank of Scotland handelbar. Damit integriert das Unternehmen seine regulierten Krypto-Produkte tiefer in die klassische Finanzinfrastruktur. Valour betreibt mittlerweile über 100 solcher ETPs an internationalen Börsenplätzen.

Parallel dazu forciert das Management den Kontakt zu institutionellen Investoren. Am 4. Juni lädt DeFi Technologies Vermögensverwalter zu einer exklusiven Kapitalmarktkonferenz ins Londoner Canada House ein. Im August folgt ein Auftritt beim OMFIF Nordic Forum. Im Fokus stehen dabei regulierte Zugänge zu digitalen Assets und die datengetriebene Analyse von Kapitalflüssen.

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Diskrepanz zwischen Gewinn und Cashflow

Die operative Expansion trifft auf eine angespannte finanzielle Wahrnehmung. Im vergangenen Geschäftsjahr verbuchte das Unternehmen zwar einen Rekordumsatz von rund 99 Millionen US-Dollar und hohe Nettogewinne. Dem steht allerdings ein operativer Cashflow von minus 133,4 Millionen US-Dollar gegenüber.

Diese massive Lücke zwischen ausgewiesenem Profit und tatsächlichem Mittelabfluss rückt nun in den Fokus. Am 14. Mai veröffentlicht DeFi Technologies die Ergebnisse für das erste Quartal. Investoren achten genau darauf, ob sich das Verhältnis von Buchgewinnen zu liquiden Mitteln verbessert hat.

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Hohe Volatilität und steigende Short-Quoten

Die Skepsis des Marktes spiegelt sich im Kursverlauf wider. Aktuell pendelt die Aktie um die Marke von 0,61 Euro. Auf Jahressicht haben die Papiere damit über 80 Prozent an Wert verloren und notieren weit unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt.

Entsprechend positionieren sich Spekulanten gegen das Unternehmen. Die Zahl der leerverkauften Aktien schoss in den vergangenen zwölf Monaten massiv nach oben. Mittlerweile sind knapp 19 Millionen Papiere shortiert, was fünf Prozent des Streubesitzes entspricht.

Am Freitagvormittag stellt sich das Management im Rahmen eines Shareholder-Calls den Fragen der Investoren. Ein bloßer Verweis auf steigende Assets under Management oder neue Bankenpartnerschaften dürfte kaum ausreichen, um die Bedenken rund um den negativen Cashflow zu zerstreuen.

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