Das Unternehmen treibt mehrere Initiativen gleichzeitig voran: Modernisierung der Gasinfrastruktur, Einstieg ins Carbon-Capture-Geschäft und einen Liefervertrag für ein KI-Rechenzentrum. An der Börse kommt das bislang kaum an. Die Aktie notiert zu 0,18 Euro – ein Minus von knapp acht Prozent an diesem Montag. Der RSI liegt bei 22,8 Punkten, die Aktie ist technisch tief überverkauft.
Von neuen Rohrleitungen bis zum Rechenzentrum
Desert Mountain Energy arbeitet an der Neukonfiguration des Pecos-Slope-Gasleitungssystems. Alte, ineffiziente Pipelines werden ersetzt. Ziel: langfristig niedrigere Betriebskosten und höhere Gasverkäufe. Das Unternehmen beschafft dafür neue Leitungen und sichert zusätzliche Wegerechte.
Parallel dazu gründete das Unternehmen eine US-Tochter in Wyoming – die DME Carbon Cap LLC. Sie soll Technologie und Anlagendesign für Carbon-Capture-Projekte an Dritte lizenzieren. Zudem könnte die Tochter ein mögliches Up-Listing an einer US-Börse erleichtern.
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Der größte Hebel: ein Liefervertrag für einen geplanten KI-Rechenzentrum-Campus in Roswell, New Mexico. Desert Mountain Energy liefert 100 Prozent des benötigten Erdgases aus dem West-Pecos-Feld und managt zusätzliche Gasflüsse von Drittanbietern. Der Campus soll zunächst 100 bis 200 Megawatt Leistung benötigen – mit Skalierungspotenzial auf über 500 Megawatt.
Ausblick auf den Mai-Bericht
Anleger warten auf den nächsten Quartalsbericht, der für Mai erwartet wird. Das Unternehmen hält umfangreiche Ländereien in Arizona und New Mexico und erschließt dort Helium, Wasserstoff und Erdgas. In den Entwicklungsplänen ist zudem eine potenzielle unterirdische Erdgasspeicherstätte identifiziert.
Die Aktie notiert mit 0,18 Euro auf Höhe des 200-Tage-Durchschnitts und 26 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 0,37 Euro – die Notierung ist mehr als halbiert. Die hohe annualisierte Volatilität von über 80 Prozent zeigt: Rücksetzer und Erholungen liegen hier eng beieinander.
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