Die Deutsche Pfandbriefbank hat am 29. Oktober die Finanzierung des Wohnimmobilienportfolios „Jade-North“ bekannt gegeben. Das Portfolio umfasst 1.010 Wohneinheiten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Darlehensnehmerin ist nach Angaben der Bank eine Zweckgesellschaft von Net Zero Properties; für die Immobilien sind energetische Modernisierungen geplant.
Wohnimmobilien an sieben Standorten
Zum finanzierten Portfolio gehören außerdem rund 170 Stellplätze. Die Wohnimmobilien verteilen sich auf sieben Standorte in den beiden norddeutschen Bundesländern. Die angekündigten energetischen Modernisierungen betreffen damit das Portfolio, dessen Finanzierung die Pfandbriefbank übernommen hat.
An der Börse steht der Meldung eine schwache Kursentwicklung gegenüber: Über einen Zeitraum von 30 Tagen verlor die Aktie 7,8%. Ein gestern veröffentlichter Marktkommentar verwies bei der Beschreibung der Abwärtsbewegung im Oktober auf ein vorsichtigeres Verhalten der Anleger.
Gesenktes Kursziel vor den Quartalszahlen
Bereits am 28. Oktober hatte Deutsche Bank Research das Kursziel für die Deutsche Pfandbriefbank von 3,70 auf 3,10 Euro gesenkt. Die Einstufung beließ das Analysehaus bei „Hold“. Analystin Miriam Killian rechnete in ihrem Ausblick zugleich mit einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorquartal.
Die Kurszielsenkung ging somit nicht mit einer Änderung der Anlageempfehlung einher. Killians Aussage zur Ergebnisentwicklung war eine Erwartung im Vorfeld der Berichterstattung, keine bereits gemeldete Geschäftszahl.
Der nächste bestätigte Unternehmenstermin ist die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 am 12. November. Die Deutsche Pfandbriefbank hatte diesen Termin am 21. Oktober angekündigt. Vorgesehen ist die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung; der Ausblick der Analystin bezog sich auf die noch ausstehende Ergebnisberichterstattung.
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