Die Deutsche Telekom startet die Woche mit Rückenwind von der Analystenfront — ausgerechnet nach einem schwachen Monat. JPMorgan hat die Einstufung „Overweight“ mit einem Kursziel von 40 Euro bestätigt und sieht die Aktie nach dem jüngsten Rückschlag als günstig bewertet.
Der Kurs notiert aktuell bei 27,95 Euro — rund sieben Prozent unter dem Stand vor einem Monat und knapp 18 Prozent unterhalb des 52-Wochen-Hochs. JPMorgan-Analyst Akhil Dattani sieht konkrete Kurstreiber für die kommenden Monate: Tarifanpassungen bei Verizon sowie die anstehende US-Auktion von Mobilfunk-Satellitenfrequenzen (AWS 3). Der Nachrichtenstrom werde die Stimmung mit besserer Berechenbarkeit prägen, so die Einschätzung.
T-Mobile US zieht den Konzern nach oben
Das operative Fundament ist solide. Im ersten Quartal 2026 stieg der bereinigte Nettogewinn um 6,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Den stärksten Beitrag lieferte T-Mobile US: Der Service-Umsatz legte um 11,3 Prozent zu, das bereinigte Kern-EBITDA wuchs um 11,9 Prozent.
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Der Konzern hob daraufhin seine Prognose an. Das EBITDA-Ziel für 2026 liegt nun bei rund 47,5 Milliarden Euro — ein Plus von etwa sechs Prozent. Den Free Cashflow erwartet das Unternehmen bei mehr als 19,8 Milliarden Euro. JPMorgan schränkte allerdings ein: Der bessere Free Cashflow im ersten Quartal beruhe wohl auf zeitlichen Verschiebungen im Jahresverlauf.
Glasfaser, KI und ein offener Tarifkonflikt
Im Heimatmarkt hat die Telekom einen Infrastruktur-Meilenstein erreicht. Über 13 Millionen Haushalte in Deutschland verfügen nun über direkte Glasfaseranschlüsse. Die Zahl der FTTH-Kunden stieg auf 2,2 Millionen, die Penetrationsrate kletterte von 15,5 auf 17,1 Prozent.
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Strategisch setzt der Konzern auf Künstliche Intelligenz. Geplant ist ein Investorentag mit KI-Fokus. Das Unternehmen verwies auf neue KI-Tools und ausgebuchte Nvidia-B200-Kapazitäten in München.
Ein offener Faktor bleibt der Tarifkonflikt. Am 26. und 27. Mai 2026 findet die vierte Verhandlungsrunde für rund 60.000 Beschäftigte statt. Das Ergebnis wird die Kostenperspektive für den Rest des Jahres mitbestimmen.
Breiter Konsens auf Kaufseite
JPMorgan steht mit seiner positiven Haltung nicht allein. Die Deutsche Bank vergab ebenfalls ein „Buy“-Rating. Analyst Robert Grindle bezeichnete das erste Quartal als beruhigend. Mit dem Ausgang der Tarifverhandlungen Ende Mai und dem geplanten Investorentag stehen in den nächsten Wochen gleich mehrere Termine an, die das Bild schärfen werden.
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