Die Deutsche Telekom hat für den 9. November 2026 eine Pressekonferenz zur „KI-Fabrik 2.0“ in München angekündigt. Im Mittelpunkt steht die digitale Souveränität für Kunden in Deutschland und Europa. Der Termin folgt auf eine Absichtserklärung von T-Systems und Sparxity zur Zusammenarbeit an energieeffizienter KI-Rechenzentrumsinfrastruktur.

KI-Rechentechnik für Telekom-Rechenzentren

T-Systems und Sparxity unterzeichneten die Absichtserklärung am Dienstag auf dem Digitalgipfel. Nach Unternehmensangaben umfasst die geplante Zusammenarbeit die Integration und Validierung energieeffizienter KI-Rechentechnik von Sparxity für Telekom-Rechenzentren. Die nächste Chipgeneration soll dabei mit der Infrastruktur von T-Systems kombiniert werden; ihre Einführung ist für 2028 vorgesehen.

Einen Auftrag für digitale Infrastruktur erhielten auch Nexi Payments und Deutsche Telekom Business Solutions. Wie die Europäische Zentralbank am 30. Oktober mitteilte, beauftragte sie das gemeinsame Konsortium mit Konnektivitätsdiensten für den digitalen Euro. Das Konsortium ging als erstplatzierter Anbieter hervor. Der Vertrag gilt zunächst für den Pilotbetrieb.

Mobilfunknetz punktet im Vergleichstest

Im Mobilfunk meldete die Deutsche Telekom gestern den 15. Sieg in Folge im Netztest von Computer BILD. Das Unternehmen erhielt die Gesamtnote „sehr gut (1,2)“. Nach Angaben der Telekom lag ihr Netz sowohl bei der Verfügbarkeit als auch bei der Geschwindigkeit von 5G vor den Wettbewerbern.

Den finanziellen Hintergrund der Infrastrukturthemen bilden die am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen: Der organische Konzernumsatz stieg um 5,5 Prozent auf 31,1 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL erhöhte sich organisch um 8,0 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss legte um 12,7 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro zu.