Einen heftigen Ausverkauf erlebte noch am Ende der vergangenen Woche die Aktie von Deutz. Es ging um mehr als 7,1 % nach unten. Am Wochenanfang gelang ein kleines Comeback, die Aktie verbuchte ein Plus auf 9,65 Euro. Und dennoch ist die Situation aus dieser Wahrnehmung nun kritisch. Denn das bedeutet, dass sich Deutz jetzt auch im Abwärtstrend befindet.
Der Druck hat sich nun erhöht – bald kommen die Zahlen!
Das bedeutet vor allem charttechnisch Druck, weil die Aktie die 10-Euro-Marke wieder nach unten durchkreuzt hat. Das heißt aber auch, dass Deutz inzwischen wieder auf der roten Liste einiger Akteure steht, die sich mit den technischen Indikatoren beschäftigen.
Aus technischer Sicht befindet sich die Aktie nun klar im Abwärtstrend. Sie hat zudem in den zurückliegenden vier Wochen inzwischen einen Absturz in Höhe von 14,78 % hinnehmen müssen. Das bedeutet, hier ist tatsächlich ein kleiner Ausverkauf zu sehen, der doch über das hinausgeht, was erwartbar gewesen wäre.
Zum Vergleich: In der reinen Rüstungsindustrie, zum Beispiel bei Rheinmetall, ist für die vergangenen vier Wochen sogar ein Kursaufschlag in Höhe von 8,4 % verbucht worden. Hier ist Deutz also ungewöhnlich schwach.
Das deckt sich indes nicht mit dem Eindruck, den Experten von dem Unternehmen haben. Das Unternehmen hatte im zweiten Quartal herausragende Zahlen präsentiert, die sogar über den Erwartungen lagen. Am 5. November kommen jetzt die Zahlen zum dritten Quartal. Hier sollte Deutz im Grunde genommen weiter überzeugen.
Der Kurs hatte im September ein absolutes Hoch bei 13,35 Euro erreicht. Danach kam es zu einer Kapitalerhöhung mit einer Verwässerung in Höhe von 10 %, sodass ein kleiner Abschlag durchaus zu erwarten war. Im aktuellen Umfang jedoch ist dies ausgesprochen überraschend. Wahrscheinlich ist die Aktie sogar übertrieben stark unter Druck geraten, meinen jedenfalls einige Beobachter. Die Kursziele der Analysten sprechen hier eine klare Sprache. Eines liegt bei 19 Euro!
Stand heute, 2. November: Deutz – Kaufen, halten oder verkaufen?
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