DHL Aktie: BlackRock stockt auf

BlackRock stockt DHL-Anteil auf, während Insider über Mitarbeiterprogramme kaufen. Vorstandschef Meyer betont den Druck auf das Briefgeschäft.

DHL Aktie
Kurz & knapp:
  • BlackRock erhöht DHL-Anteil auf 6,67%
  • Insider-Käufe über Dividendenwiederanlage
  • Vorstand warnt vor Krise im Briefgeschäft
  • Paketgeschäft als zentraler Wachstumsbereich

Gleich mehrere Pflichtmitteilungen rund um die DHL-Aktie prägten den heutigen Handelstag. Im Zentrum steht eine Stimmrechtsmeldung des Vermögensverwalters BlackRock, der seinen Anteil an der Deutschen Post AG zuletzt spürbar ausgebaut hat.

BlackRock erhöht Beteiligung auf 6,67 Prozent

Zum 6. Mai überschritt BlackRock mit einem Gesamtanteil von 6,67 Prozent eine meldepflichtige Schwelle. Davon entfallen 6,31 Prozent auf direkte Stimmrechte und 0,37 Prozent auf Finanzinstrumente — konkret auf Contracts for Difference. In der vorangegangenen Meldung hatte der US-Konzern noch 6,61 Prozent gehalten. Der Aufbau fällt zwar moderat aus, zeigt aber, dass der weltgrößte Vermögensverwalter seine Position bei DHL kontinuierlich ausbaut.

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Insider kaufen über Belegschaftsprogramm

Ebenfalls gemeldet wurden heute zwei Directors‘-Dealings-Transaktionen vom 8. Mai. Vorstandsmitglied Hendrik Venter erwarb im Rahmen des unternehmenseigenen Share Matching Plans 283,608 Aktien zum Preis von je 46,83 Euro — ein Gesamtvolumen von rund 13.280 Euro. Aufsichtsrat Jörg von Dosky kaufte auf demselben Weg 132,026 Aktien für knapp 6.180 Euro. Beide Transaktionen liefen als automatische Dividendenwiederanlage ab und sind damit keine klassischen Markt-Käufe, sondern strukturell bedingte Vorgänge aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm.

Parallel dazu macht DHL-Chef Tobias Meyer keinen Hehl daraus, dass das klassische Briefgeschäft unter schwerem wirtschaftlichen Druck steht. Eine flächendeckende tägliche Briefzustellung sei langfristig kaum mehr tragfähig — vor allem dann nicht, wenn sie losgelöst vom wachsenden Paketgeschäft betrieben werde. Die rückläufigen Sendungsmengen zwingen den Konzern, das traditionsreiche Modell grundlegend zu überdenken. Für Anleger ist das kein neues Thema, aber die Deutlichkeit, mit der Meyer die Lage beschreibt, unterstreicht den Handlungsdruck.

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