Ein offizieller Transaktionspreis von 10,56 US-Dollar steht einem Börsenkurs von 1,37 Dollar gegenüber. Bei Diginex klaffen strategische Bewertung und Marktrealität derzeit weit auseinander. Nach fünf Verlusttagen in Folge wächst der Druck auf das Management.
Ursache für die Diskrepanz ist die geplante Übernahme von Resulticks. Das Softwareunternehmen wird in dem Deal mit rund 1,5 Milliarden Dollar bewertet. Für die neu auszugebenden Aktien legte Diginex einen Referenzpreis von 10,56 Dollar fest. Dieser Wert ergab sich rechnerisch nach dem jüngsten Aktiensplit im Verhältnis eins zu acht.
An der Nasdaq strafen Investoren das Papier indes ab. Am Freitag ging die Aktie mit einem Minus von gut fünf Prozent aus dem Handel. Damit weitete sich die Verlustserie auf die gesamte Handelswoche aus.
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Zeitfenster für den Abschluss öffnet sich
Die Integration von Resulticks soll die Bilanz des Unternehmens grundlegend verändern. Diginex kalkuliert mit einem zusätzlichen Jahresumsatz von 150 Millionen Dollar. Hinzu kommt eine erwartete operative Marge von über 30 Prozent.
Das Zeitfenster für den formellen Abschluss der Transaktion rückt nun in den Fokus. Beim Unterzeichnen des Kaufvertrags Mitte April nannte das Management eine Frist von 30 bis 45 Tagen. Ab dem morgigen Montag läuft diese entscheidende Phase. Ein erfolgreiches Closing könnte den anhaltenden Kursverfall stoppen.
Regulatorischer Druck bleibt hoch
Parallel dazu kämpft das Unternehmen um den Verbleib an der Börse. Bis zum 21. September muss Diginex die Mindestkursanforderung der Nasdaq von einem Dollar dauerhaft erfüllen. Der Aktiensplit hob den Kurs zwar über diese Marke, der aktuelle Abwärtstrend lässt den Puffer jedoch schnell schmelzen.
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Fällt der Wert unter das Wochentief von 1,32 Dollar, droht charttechnisch weiterer Verkaufsdruck. Auf der Oberseite bildet das jüngste Hoch bei 1,60 Dollar den ersten Widerstand.
Weitere Hürden warten laut den gleitenden Durchschnitten bei 1,69 Dollar und 3,50 Dollar. Ein extrem niedriger Relative-Stärke-Index von 4 signalisiert aktuell einen massiv überverkauften Zustand der Aktie.
Spätestens Ende Mai müssen die Bücher ohnehin geöffnet werden. Dann steht die Veröffentlichung des Jahresberichts an. Das Dokument wird die exakte finanzielle Ausgangslage vor der Resulticks-Integration ausweisen und den Investoren eine neue fundamentale Basis liefern.
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