Das Softwareunternehmen Diginex treibt die funktionale Ausweitung seiner Produktpalette voran. Am Dienstag brachte das Unternehmen eine erweiterte End-to-End-Plattform zur Lieferketten-Sorgfaltsprüfung an den Markt. Das System bietet Anwendern eine mehrstufige Lieferantentransparenz. Zudem umfasst die Anwendung Instrumente zur Risikoprüfung und nachvollziehbare Dokumentationen.
Mit dem Softwareangebot adressiert Diginex einen expandierenden Markt. Das Unternehmen verwies beim Produktstart auf eine Prognose des Analysehauses Verdantix. Demnach soll das globale Marktvolumen in diesem Segment bis 2029 auf mehr als 7 Milliarden US-Dollar anwachsen. Verdantix kalkuliert dabei mit einer jährlichen Wachstumsrate von 29 Prozent.
Personelle Verstärkung im Nachhaltigkeitsbereich
Der Softwarestart folgt auf eine interne Umstrukturierung bei Diginex. Bereits am 24. September meldete das Unternehmen die Bündelung seiner wissenschaftlichen und regulatorischen Kompetenzen. Methodische Fachbereiche wurden in einer gruppenweiten Einheit zusammengeführt. Im Zuge dieses Schrittes ernannte das Management Johannes Weber zum VP of Sustainability Science and Intelligence.
An der Börse reagierten die Notierungen zuletzt verhalten auf die operativen Schritte. Heute verzeichnet das Papier an den US-Börsen einen Zuwachs von 2,6 Prozent. Aktuell notiert der Anteilsschein bei einem Kurs von 1,20 USD. Über einen Zeitraum von sieben Tagen steht allerdings noch ein Kursrückgang von 14 Prozent zu Buche.
Richtungsentscheidung auf der Hauptversammlung
Parallel zum Plattformausbau steht für Diginex eine weitreichende Unternehmensentscheidung an. Für den 8. Oktober 2026 hat das Management eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Die Versammlung soll um 10:00 Uhr Eastern Time beginnen.
Auf der Tagesordnung steht die Abstimmung über die geplante Übernahme des Unternehmens Resulticks. Der vorliegende Beschlussantrag sieht die Ausgabe von 600.000.000 Diginex-Aktien als Gegenleistung für die Verkäufer vor. Ein Vollzug dieser Transaktion ist bislang nicht bestätigt und hängt von der Zustimmung der Anteilseigner ab.
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