Eine Vertriebspartnerschaft, eine mögliche Übernahme und ein Reverse-Split auf der Agenda — bei Diginex laufen gerade mehrere strategische Fäden gleichzeitig zusammen. Das Bild, das sich daraus ergibt, ist komplex: starkes Wachstum auf der einen, offene Finanzierungsfragen auf der anderen Seite.
Mehr als ein Vertriebsabkommen
Im Februar 2026 schloss Diginex mit Resulticks Global Companies eine Reseller-Vereinbarung mit einem kumulierten Umsatzziel von 40 Millionen US-Dollar über vier Jahre. Resulticks soll die ESG- und Nachhaltigkeitsplattformen von Diginex an Unternehmenskunden in Einzelhandel, Konsumgüter, Technologie und Finanzdienstleistungen vermarkten — über Märkte in den USA, Südostasien, dem Nahen Osten und Indien.
Hinter der Partnerschaft steckt jedoch mehr als ein Vertriebskanal. Beide Unternehmen verhandeln aktiv über einen möglichen Zusammenschluss, die Transaktionsbedingungen sollen bereits vereinbart sein. Zur Finanzierung suchen die Parteien nach einer nicht-verwässernden Kreditfazilität. Diginex betont ausdrücklich, dass kein Abschluss garantiert ist.
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Die finanzielle Verflechtung besteht bereits: Eine Kreditvereinbarung über 8 Millionen US-Dollar, die Diginex Resulticks im Juni 2025 gewährt hatte, wurde umstrukturiert. Resulticks soll den Betrag nun in vier gleichen Raten von je 2 Millionen US-Dollar bis Ende September 2026 zurückzahlen.
Wachstum ohne Gewinn
Operativ zeigt Diginex Tempo: Das Unternehmen verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten ein Umsatzwachstum von 203 Prozent und verarbeitet nach eigenen Angaben monatlich hunderte Millionen Nachhaltigkeitsdatenpunkte. Profitabel ist das Unternehmen trotzdem nicht. Die liquiden Mittel übersteigen zwar die kurzfristigen Verbindlichkeiten, doch die Verluste bleiben ein strukturelles Problem.
Parallel dazu steht am 13. April 2026 eine Aktionärsversammlung an, auf der über einen Reverse-Split im Verhältnis 8 zu 1 abgestimmt wird — ein Schritt, den das Unternehmen zur Erfüllung der Nasdaq-Listingstandards für notwendig hält. Weitere Details zur überarbeiteten Gesamtstrategie sollen im Verlauf des zweiten Quartals 2026 folgen. Ob die Finanzierung für den Zusammenschluss mit Resulticks bis dahin steht, entscheidet maßgeblich darüber, ob aus der Partnerschaft ein echter Konzernumbau wird.
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