Baker McKenzie hat den Abschluss des 1,5-Milliarden-Dollar-Deals offiziell bestätigt — doch während die Kanzlei die Transaktion feiert, kämpft Diginex an einer ganz anderen Front ums Überleben: Die Nasdaq-Uhr tickt.
Kurs unter Druck, Frist läuft ab
Seit März 2026 liegt eine formelle Warnung der Nasdaq vor. Der Schlusskurs der Diginex-Aktie notierte über 30 aufeinanderfolgende Handelstage unter 1,00 US-Dollar — ein klarer Verstoß gegen die Mindestanforderungen der Börse. Bis zum 21. September 2026 muss das Unternehmen den Kurs dauerhaft über diese Marke heben, sonst droht der Rauswurf.
Die jüngste Kursentwicklung hilft dabei wenig. Am Tag der Übernahme-Ankündigung explodierte das Handelsvolumen auf das 57-fache des Durchschnitts. Die Aktie berührte kurzzeitig 1,48 US-Dollar — und stürzte in derselben Sitzung auf 0,57 US-Dollar ab. Bis Ende der Woche verlor der Kurs weitere 14 Prozent auf rund 0,41 US-Dollar.
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Milliarden-Deal, Mini-Basis
Das Kernproblem liegt im Missverhältnis zwischen Anspruch und Ausgangslage. Diginex übernimmt Resulticks — einen KI-Anbieter für Echtzeit-Kundenintelligenz — für 1,5 Milliarden US-Dollar, bezahlt vollständig in eigenen Aktien zu je 1,32 US-Dollar. Resulticks erzielte 2025 rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz bei einer EBITDA-Marge von 32 Prozent — solide Zahlen, die das Interesse erklären.
Diginex selbst kam im letzten Geschäftsjahr auf gerade einmal 4 Millionen US-Dollar Umsatz. Das Unternehmen operiert mit Verlust. Eine Firma, die bislang auf Blockchain-gestützte Nachhaltigkeitssoftware setzte, schluckt nun einen KI-Player, der mehr als das 37-fache des eigenen Jahresumsatzes kostet.
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Wachstumsziele unter dem Mikroskop
Diginex prognostiziert für Resulticks 190 bis 210 Millionen US-Dollar Erlöse im Jahr 2026 — und 250 bis 280 Millionen US-Dollar bis 2027. Das impliziert, dass das 70-prozentige Jahreswachstum der vergangenen fünf Jahre nahtlos weiterläuft. Für zwei weitere aufeinanderfolgende Jahre.
Ob die Aktionäre das glauben, zeigt der Kurs deutlich. Der Deal-Preis von 1,32 US-Dollar je Aktie liegt weit über dem aktuellen Marktpreis — eine Lücke, die Verwässerungsrisiken für Bestandsaktionäre sichtbar macht. Das Closing wird innerhalb von 30 bis 45 Tagen erwartet. Die detaillierte Integrationsstrategie soll im zweiten Quartal 2026 folgen — genau dann, wenn die Nasdaq-Frist zur Halbzeit angelangt ist.
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