Diginex steht vor entscheidenden Wochen. Seit dem Börsengang vor 16 Monaten hat das Unternehmen über 100 Millionen US-Dollar in Zukäufe gesteckt. Nun tickt die Uhr für den bisher größten Deal der Firmengeschichte. Ein massiver KI-Zukauf wackelt.
Vom ESG-Berater zum KI-Netzwerk
Das Management hat Diginex in kurzer Zeit radikal umgebaut. Aus einem reinen Nachhaltigkeits-Berater entstand eine KI-gestützte Datenplattform. Dafür kaufte der Konzern drei europäische Spezialisten. Im Oktober 2025 wanderte Matter DK ins Portfolio. The Remedy Project folgte im Januar 2026. Kurz darauf schluckte Diginex die Berliner Klimaplattform Plan A für 80 Millionen US-Dollar. Damit sicherte sich das Unternehmen eine wichtige Technologie für die CO2-Bilanzierung.
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Dieser schnelle Expansionskurs kostet viel Geld. Chairman und Gründer Miles Pelham stützte den Umbau deshalb mit eigenem Kapital. Er investierte seit dem Nasdaq-Debüt gut 25 Millionen US-Dollar aus seinem Privatvermögen. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 5,65 US-Dollar je Aktie. Offizielle Pflichtmitteilungen bestätigen diese Käufe.
Hängepartie bei Resulticks
Der eigentliche Kraftakt steht allerdings noch aus. Diginex will den KI-Anbieter Resulticks komplett übernehmen. Der vereinbarte Kaufpreis liegt bei stolzen 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Bezahlung soll vollständig in eigenen Aktien erfolgen. Die Frist für den Abschluss haben beide Seiten nun auf den 31. Mai 2026 verlängert.
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Beide Parteien verhandeln derzeit noch über die finalen Finanzierungsdetails. Das Management warnt ausdrücklich vor den bestehenden Risiken. Es gibt keine Garantie, dass die Transaktion am Ende wirklich gelingt. Unabhängig davon läuft eine Vertriebspartnerschaft mit Resulticks weiter. Diese Kooperation soll über vier Jahre bis zu 40 Millionen US-Dollar Umsatz bringen.
Bis Ende Mai muss Diginex nun endgültig Klarheit schaffen. Die Unsicherheit am Markt ist massiv. Die Folge: extreme Kursschwankungen. Das Papier pendelte im Jahresverlauf zwischen 1,15 und 318,84 US-Dollar. Am Freitagabend ging die Aktie bei lediglich 1,85 US-Dollar aus dem Handel. Fällt der Resulticks-Deal ins Wasser, droht der nächste herbe Rückschlag.
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