Diginex treibt eine milliardenschwere Übernahme voran. Parallel dazu kämpft das Unternehmen um den Verbleib an der Nasdaq. Diese doppelte Belastung prägt die entscheidenden Wochen bis Ende Mai. Das Management muss nicht nur Aktionäre und Aufsichtsbehörden überzeugen, sondern auch den eigenen Aktienkurs stabilisieren.
Fokus auf Profitabilität
Im Zentrum der Strategie steht der geplante Kauf von Resulticks. Diginex erwirbt hier kein Start-up in der Aufbauphase, sondern eine etablierte Plattform für Kundenbindung. Das Zielunternehmen bringt eine solide Basis mit. Aktuell steuert Resulticks rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz bei. Die operative Gewinnmarge liegt bei über 30 Prozent.
Die Integration soll sofortige Skaleneffekte liefern. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet das Management bereits mit Erlösen von bis zu 210 Millionen US-Dollar. Im Folgejahr peilt Diginex einen Sprung auf bis zu 280 Millionen US-Dollar an. Der Fokus verschiebt sich damit von einer reinen Compliance-Lösung hin zu einer integrierten Datenplattform für Großkonzerne.
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Aktientausch und Nasdaq-Warnung
Finanziert wird die Transaktion vollständig über eigene Papiere. Der Kaufpreis von 1,5 Milliarden US-Dollar wird in neu auszugebenden Diginex-Aktien beglichen. Nach einer jüngsten Aktienzusammenlegung liegt der bereinigte Referenzpreis bei 10,56 US-Dollar je Anteilsschein. Die Gesamtzahl der Papiere schrumpft durch diesen Schritt spürbar.
Abseits der Akquisition schwelt ein regulatorisches Problem. Im März rügte die Nasdaq den Konzern, weil der Schlusskurs 30 Handelstage in Folge unter die Marke von einem US-Dollar gefallen war. Ein sofortiges Delisting droht nicht. Diginex hat bis zum 21. September Zeit, die Mindestanforderung wieder zu erfüllen.
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Dafür muss das Papier an zehn aufeinanderfolgenden Tagen über der Dollarmarke schließen. Gelingt dies nicht, kann das Unternehmen eine Verlängerung von weiteren 180 Tagen beantragen. Voraussetzung dafür ist die Erfüllung aller anderen Börsenstandards.
Hürden bis zum Abschluss
Der Zeitplan für die Übernahme ist eng getaktet. Das Management erwartet den Abschluss der Transaktion bis Ende Mai. Bis dahin muss das Unternehmen noch mehrere formelle Hürden nehmen. Neben der Zustimmung der Aktionäre zur Aktienemission stehen regulatorische Freigaben sowie das grüne Licht der Nasdaq für die Notierung der neuen Papiere aus. Erst wenn diese Bedingungen erfüllt sind und nahezu alle Gründerwarrants gestrichen wurden, wird der Deal rechtskräftig.
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