Diginex will Resulticks Global Companies übernehmen — für einen implizierten Gesamtwert von 1,5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat öffentlich angekündigt, die Transaktion innerhalb von 30 Tagen abschließen zu wollen. Einen garantierten Abschluss gibt es allerdings nicht.
Strategischer Schwenk mit Zahlen
Hinter der geplanten Übernahme steckt ein klarer Richtungswechsel. Diginex entwickelt sich von einer Nachhaltigkeits- und Compliance-Plattform zu einer integrierten Kundenbindungsplattform. Das Unternehmen setzt darauf, dass Großunternehmen zunehmend Lösungen suchen, die Daten direkt mit Entscheidungsprozessen verbinden.
Resulticks bringt dabei handfeste Kennzahlen mit. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz bei einer EBITDA-Marge von 32 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren wuchs der Umsatz jährlich um rund 70 Prozent. Für 2026 prognostiziert Diginex Erlöse zwischen 190 und 210 Millionen US-Dollar.
Aktienkonsolidierung sorgt für Verwirrung
Parallel zur Übernahmediskussion sorgte eine technische Maßnahme für Verwirrung. Der vereinbarte Referenzpreis von 1,32 US-Dollar je Aktie basiert auf der Aktienstruktur vor der 8-zu-1-Zusammenlegung. Nach der Konsolidierung ergibt sich ein bereinigter Preis von 10,56 US-Dollar — gegenüber dem Schlusskurs vom 30. April von 1,82 US-Dollar. Die Zahl der zu emittierenden Aktien sinkt entsprechend von rund 1,13 Milliarden auf knapp 142 Millionen.
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Die Diskrepanz ist auffällig. Diginex kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von rund 53,8 Millionen US-Dollar — der implizierte Transaktionswert der Übernahme liegt beim 28-Fachen davon.
Finanzierung noch nicht gesichert
Die Transaktion steht unter üblichen Abschlussbedingungen. Diginex führt noch Gespräche mit Fremdkapitalgebern, um Finanzierung und finale Konditionen zu klären. Das Unternehmen hat bereits im Januar 2026 die Übernahme von PlanA.earth abgeschlossen — einer KI-gestützten Plattform für Kohlenstoffbilanzierung. Resulticks wäre damit die nächste und deutlich größere Stufe dieser Expansionsstrategie.
Ob die 30-Tage-Frist hält, hängt wesentlich davon ab, ob Diginex die Fremdkapitalfinanzierung rechtzeitig abschließen kann. Scheitern die Gespräche, bleibt die Transaktion offen — trotz aller öffentlichen Bekenntnisse.
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