Diginex will sich neu erfinden — und kauft dafür groß ein. Der Gründer und Chairman Miles Pelham hat am 23. April ein definitives Kaufabkommen für die KI-Plattform Resulticks unterzeichnet. Der Preis: 1,5 Milliarden US-Dollar, bezahlt vollständig in Diginex-Aktien.
Von ESG-Reporting zu Echtzeit-Daten
Bislang war Diginex vor allem als spezialisiertes ESG-Compliance-Tool bekannt. Pelham beschreibt das Kernproblem klar: Nachhaltigkeitsdaten wurden bisher gesammelt, validiert und rückblickend gemeldet. Resulticks soll das ändern. Die Plattform aktiviert dieselben Daten in Echtzeit — direkt in operative Entscheidungen, Kundeninteraktionen und Risikomanagement.
Das Ziel: kein Berichtstool mehr, sondern eine aktive Dateninfrastruktur für Großunternehmen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Diginex?
Was Resulticks mitbringt
Resulticks ist kein Wachstumsprojekt, sondern ein laufendes Geschäft. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz. Die EBITDA-Marge lag bei 32 Prozent. Das jährliche Umsatzwachstum der vergangenen fünf Jahre betrug konsistent rund 70 Prozent.
Für 2026 prognostiziert das Unternehmen 190 bis 210 Millionen Dollar Umsatz. 2027 sollen es 250 bis 280 Millionen Dollar werden. Pelham sieht drei unmittelbare Vorteile: ein grundlegend verändertes Finanzprofil, Zugang zu größeren Enterprise-Kunden und konkrete Cross-Selling-Möglichkeiten.
Verwässerung und Nasdaq-Druck
Die Struktur des Deals hat einen klaren Haken. Diginex zahlt ausschließlich mit eigenen Aktien — zu je 1,32 US-Dollar pro Aktie. Das bedeutet eine massive Ausgabe neuer Anteile und entsprechende Verwässerung für bestehende Aktionäre.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Diginex?
Abschluss soll innerhalb von 30 bis 45 Tagen erfolgen, vorbehaltlich der üblichen Bedingungen.
Parallel läuft die Arbeit an einem anderen Problem. Die Nasdaq hat Diginex im März formell verwarnt, weil die Aktie 30 Handelstage in Folge unter einem Dollar notierte. Die Aktionäre haben einen 8-zu-1-Reverse-Split genehmigt, um den Kurs über die Mindestanforderung zu heben. Die Deadline dafür läuft im September ab.
Das Unternehmen managt damit drei Baustellen gleichzeitig: die operative Integration von Resulticks, die Kurserholung nach dem Reverse-Split und den Nachweis, dass das neue Geschäftsmodell trägt. Gelingt der Abschluss im angekündigten Zeitrahmen, könnte Diginex bereits Mitte Mai ein profitables KI-Unternehmen in der Bilanz ausweisen — ein wichtiges Signal vor der September-Frist der Nasdaq.
Diginex-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Diginex-Analyse vom 24. April liefert die Antwort:
Die neusten Diginex-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Diginex-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Diginex: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

